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Nichts zu holen am Main: Vierte TBB-Niederlage in Folge

Nichts zu holen am Main: Vierte TBB-Niederlage in Folge

Die TBB Trier steckt in der sportlichen Krise: Nach drei Saisonniederlagen in Folge hat das Team von Henrik Rödl am Sonntag auch bei den Frankfurt Skyliners mit 57:65 (35:41) verloren. Trier zeigt eine schwache Leistung.

Frankfurt. Es gibt Basketballspiele, über die spricht man noch nach vielen Jahren: Der TBB-Sieg gegen Alba Berlin aus dem Jahr 1998 ist so ein Beispiel. Und dann gibt es Spiele wie die 57:65 (35:41)-Auswärtsniederlage der TBB Trier am Sonntag bei den Frankfurt Skyliners.
Werbung für den Basketball war das nicht, was die Akteure beider Teams den 4300 Zuschauern präsentierten. Aber ein Leckerbissen ist auch nicht zu erwarten, wenn der Tabellenzwölfte (TBB) auf den 16. trifft. Nach der herben Heimklatsche gegen Berlin vom vergangenen Spieltag galt es für die TBB, wieder Selbstvertrauen in ihre Aktionen zu bringen. Zu Beginn des ersten Viertels gelang das auch. Nach den ersten fünf Minuten führten die Grün-Weißen - besonders stark war dabei Adin Vrabac, der allein in den ersten zehn Minuten acht Punkte erzielte.
Danach allerdings begann die wilde Phase auf dem Feld. Auf beiden Seiten wurden einfachste Korbleger daneben gelegt, Ballverluste reihten sich aneinander und die Trefferquote aus dem Feld war verschwindend gering.
Da passte es nur ins Bild, dass Triers Marko Lukovic dem Frankfurter Max Merz Mitte des zweiten Viertels mit einem Ellenbogenschlag eine klaffende Wunde am Auge verpasste.
Dennoch nutzten die Hessen die Phase vor der Pause und zogen zur Halbzeit auf sechs Punkte davon (41:35). Nach der Halbzeit wurde es noch unansehnlicher. Trier gelangen lediglich sieben Punkte im dritten Viertel, Frankfurt auch nur elf. Es lief nicht viel zusammen bei den Moselstädtern - das Team wirkte komplett verunsichert. Nichts klappte mehr. Die einfachsten Bälle gingen verloren. So war die vierte Niederlage in Folge am Ende verdient. Trier steckt in der sportlichen Krise und muss am kommenden Wochenende gegen Bayreuth unbedingt gewinnen.
TBB-Coach Henrik Rödl zeigte sich nach dem Spiel entsprechend bedient: "Wir haben schlecht gereboundet, und auch 20 Ballverluste sind viel zu viel, um so ein Spiel zu gewinnen. Das gerade ist eine schwere Phase für uns. Das junge Team muss ich da in den kommenden Spielen nun herauskämpfen." mfr