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Phantom sorgt für Schmerzen

Phantom sorgt für Schmerzen

Nach der bitteren Heimniederlage nun eine klare Auswärtspleite: Für die TBB Trier war am Sonntag beim 58:67 (22:44) bei den Phantoms Braunschweig nichts zu holen. Am Mittwoch steht für die Trie rer bereits das nächste Heimspiel gegen den Mitteldeutschen BC an (20 Uhr, Arena).

Trier. Kleiner Rückblick, Februar 2013: Letzte Sekunde im Spiel Braunschweig gegen TBB Trier, es steht 81:81. Phantoms-Aufbauspieler Jermaine Anderson nimmt einen wilden Dreier von ganz weit draußen. Er trifft - und besiegelt die Trierer Niederlage. Gestern musste Anderson erstmalig im TBB-Dress in der Löwenstadt ran. Der neue Phantoms-Trainer Raoul Korner prophezeite im Audio-Livestream-Interview einen "extrem harten Kampf", eine enge Partie. Er hatte sich getäuscht. Denn sein Team hatte schon in der Halbzeit praktisch alles klar gemacht. Die Braunschweiger führten nach 90 Sekunden schon mit 7:0, kurz darauf mit 10:0. Den zweistelligen Vorsprung behaupteten die Gastgeber bis 30 Sekunden vor Schluss. TBB-Trainer Henrik Rödl sah sich schon vor dem ersten Punkt seines Teams zu einer Auszeit gezwungen. Aber es wurde nicht besser, nur deutlicher. 22:44 zur Halbzeit - mehr als deutlich. Die Trierer, bei denen An dreas Wenzl und Warren Ward ihre ersten TBB-Einsätze in der Bundesliga feierten, kamen in der ersten Halbzeit gar nicht in die Gänge Es fiel kein Dreier (null von neun Versuchen), aus dem Feld gelangen nur zwölf Punkte. Die TBB kam mit mehr Elan aus der Kabine. Zum ersten Mal gelang ihnen ein Lauf - vor allem, weil die Trierer nun in der Defensive besser standen. Die Phantoms blieben über fünf Minuten lang ohne Korberfolg. Trier kam auf 31:44 heran, die Phantoms legten aber nach (50:33). So ging das dritte Viertel zwar knapp an die TBB (13:10), aber das änderte nichts daran, dass die Partie vor dem Schlussviertel gelaufen war. Das lag auch daran, dass die Trierer eine schwache Wurfquote hatten, zumindest jenseits der Freiwurflinie. Auch bei den Braunschweigern ging die Wurfquote in den Keller. So wurde das Ergebnis aus TBB-Sicht erträglicher (48:58 zwei Minuten vor Schluss). 30 Sekunden vor Schluss brachte Bucknor sein Tesm zumindest bis auf sieben Punkte heran. Hektisch wurde es in den letzten Sekunden: Center Andreas Seiferth kassierte ein umstrittenes unsportliches Foul, gefolgt von einem technischen Foul. Und Anderson? Der war mit 17 Punkten Topscorer und hatte wie im Februar wieder die letzte Aktion im Spiel. Mit einem Korb leger in letzter Sekunde sorgte der Kanadier zumindest noch für ein einstelliges Endergebnis. TBB Trier: Hughes 9, Anderson 17, Schmidt 6, Bucknor 7, Wenzl 2, Samenas 2, Seiferth 5, Mönninghoff 8, Chikoko 2, Ward 0. Braunschweig: Florence 15, Swann 13, Doornekamp 11, Visser 10, McElroy 6, Kulawick 3, Zazai 4, Land 4, Nana 1Viertelstände: 27:15, 44:22 (Halbzeit), 54:35, 67:58