Römerstrom Gladiators Trier gewinnen bei den Hamburg Towers mit 85:82 - van Zegeren verletzt - Nächstes Heimspiel schon am Sonntag

Römerstrom Gladiators Trier gewinnen bei den Hamburg Towers mit 85:82 - van Zegeren verletzt - Nächstes Heimspiel schon am Sonntag

Am Ende war's dann aber doch nochmal ganz schön eng, doch am Ende gewinnen die Römerstrom Gladiators Trier verdient bei den Hamburg Towers mit 85:82 (41:34). Ein Spieler hat dabei doppelten Grund zur Freude. Ein anderer bereitet den Gladiators-Verantwortlichen dagegen auch nach Spielende noch große Sorgen.

So kann man mal Geburtstag feiern: Simon Schmitz, Kapitän der Römerstrom Gladiators Trier, hat am Freitagabend doppelten Grund zur Freude. Zum einen ist der Mann aus Bad Bergzabern 27 Jahre alt geworden, zum anderen zeigt er beim wichtigen 85:82 (41:34)-Auswärtssieg seines Teams beim Playoffplatz-Konkurrenten Hamburg Towers eine richtig starke Leistung.

Das Spiel beginnt ausgeglichen. Ewige 27 Minuten dauert das erste Viertel (23:23). Beide Teams leisten sich viele Ballverluste und zahlreiche Fouls. Satte 56 sind es nach 40 Minuten, allein Kilian Dietz hat nach drei Spielminuten bereits drei Fouls auf dem Konto. Doch die Gladiatoren, bei denen die zuletzt angeschlagenen Jermaine Bucknor und Pablo Coro wieder mit an Bord sind, präsentieren sich deutlich verbessert als bei den zurückliegenden Auswärtsauftritten. Gute Defense, hervorragende Reboundarbeit und in der Offensive sorgen die starken Simon Schmitz (30 Punkte) und Brandon Spearman (18) dafür, dass die Gäste im zweiten Viertel mit einem 11:0-Lauf davon ziehen.

Geburtstagskind Schmitz hat ein fabelhaftes Händchen aus der Distanz. 60 Prozent Trefferquote und seine gute Übersicht sind Belege für seinen starken Auftritt. Deutlich zu sehen ist auch, wie viel Sicherheit Jermaine Bucknor dem Team verleiht. Auch wenn der 33-Jährige nicht alles trifft, allein mit seiner Präsenz tut er der Mannschaft gut. Bucknor ist es auch, der mit einem Wurf aus der Halbdistanz die mehr als verdiente Sieben-Punkte-Führung zur Pause perfekt macht (41:34).

In der zweiten Halbzeit taucht plötzlich ein Gladiator auf, der in den ersten beiden Vierteln keine einzige Minute gespielt hat: Pablo Coro. Der 26-Jährige spielt wie aufgedreht und trifft fast alles. 13 Punkte erzielt Coro allein im dritten Viertel und bringt sein Team gegen äußerst schwache Hamburger bis zum Ende des dritten Viertels deutlich in Front (67:56). Trier spielt nicht überragend, aber das Team kämpft vorbildlich und angelt sich immer wieder wichtige Offensiv-Rebounds.

Zwar wird's am Ende nochmal richtig eng, doch ein Freiwurf von Gladiator Thomas Grün zum 85:82 macht den dritten Auswärtssieg der Gladiatoren in dieser Saison perfekt - und der ist mehr als verdient.

Wermutstropfen für das Team von der Mosel: Center Joey van Zegeren wird nach drei Spielminuten benommen vom Feld geführt und wird lange vom Internisten der Hamburger behandelt. Eine Diagnose gibt's am Freitag noch nicht.

Statistik:
Smit 0, Bucknor 8, Hennen 0, Coro 16, Dietz 2, Schmitz 30, Grün 1, Maisel 0, van Zegeren 3, Joos 6, Herrera 1, Spearman 18

Hanau am Sonntag  zu Gast in Trier
(mfr) Wegen des Doppelspieltages an diesem Wochenende steht bereits am morgigen Sonntag das nächste Spiel für die Römerstrom Gladiators Trier auf dem Programm. Um 17 Uhr gastiert dann mit den Hanau White Wings der Tabellensechste in der Arena Trier. Die Hessen sind mit hohen Zielen in die Saison gestartet, rund läuft es für sie bisher allerdings noch nicht. Siegen gegen Spitzenteams wie Kirchheim oder Crailsheim folgten Pleiten gegen die Abstiegskandidaten Essen und Ehingen. Das Hinspiel verlor Trier mit 53:78.

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