Rollstuhlbasketball: Dolphins-Nachwuchs weiter stark

Rollstuhlbasketball: Dolphins-Nachwuchs weiter stark

Im Junioren-Rollstuhlbasketball-Cup (Juroba-Cup) sind zwei Teams der Trierer Rollstuhlbasketballer in Bonn angetreten. Die Junioren wurden Zweite, die Minis gewannen.

Bonn. Die jungen Rollstuhlbasketballer des RSC Rollis Trier (das ist nach wie vor der Name der Jugendabteilung der Immovesta Dolphins Trier) konnten am vergangenen Wochenende beim Turnier im Juroba-Cup in Bonn erneut überzeugen. Besonders der zweite Platz der Junioren (ab 12 Jahre) ist hervorzuheben, denn alle Spieler, die in der neu gebildeten Oberligamannschaft der Dolphins an den Start gehen, dürfen an diesen Turnieren nicht mehr teilnehmen. Damit fehlten dem Team gegenüber der Vergangenheit, in der die Trie rer diesen Wettbewerb beherrschten, etliche Leistungsträger.
Das von Josef Schmitz betreute, stark verjüngte Team, schlug sich in Bonn prächtig. In den Spielen über zwei mal 12 Minuten gewann Trier gegen Koblenz und die Gastgeber aus Bonn und hielt auch die körperlich deutlich überlegenen Mainzer in Schach. Die einzige Niederlage gegen die Eifeltiger aus Mechernich (12:20) kostete zwar den Gesamtsieg, aber Trainer und Mannschaft waren mit dem zweiten Rang in der Endabrechnung sehr zufrieden.
Neben den Junioren gingen in einem weiteren Wettbewerb auch noch die Minis (fünf bis 14 Jahre) an den Start. Für die jüngeren Spieler gelten abgeänderte Regeln - sie spielen beispielsweise nicht auf die 305 Zentimeter hoch hängenden normalen Körbe, sondern auf Ständer, an denen die Körbe deutlich niedriger angebracht sind. In diesen auf jeweils insgesamt 15 Minuten verkürzten Spielen gewann die von Günter Ewertz betreute Mannschaft gegen Bonn und Krefeld die Hin- und Rückspiele und spielte gegen Koblenz zweimal remis. Damit wiederholte das junge Trierer Team seinen Vorjahressieg.
Beide Mannschaften stellten erneut die tolle Entwicklung im Nachwuchsbereich des Rollstuhlbasketballs der Dolphins unter Beweis. wir