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Rollstuhlbasketball: Dolphins verlieren 58:97 beim Spitzenreiter

Elxleben : Dolphins ohne Chance, aber nicht unzufrieden

(AF) Wenn ein Gastgeber in der letzten halben Minute des Spiels den Gegner noch mal mit einem taktischen Foul an die Freiwurflinie schickt und dann auch noch eine Auszeit nimmt, heißt das meistens: Das Spiel ist noch nicht gelaufen, da geht’s noch um was.

Das „stop the clock“ und die Auszeit gönnte sich auch Tabellenführer Thuringia Bulls in der Schlussphase gegen die Dolphins Trier. Das Spiel war da zwar längst entschieden, aber die Kirsche auf der Torte wollten die Trierer dem Seriensieger dann aber doch nicht lassen: Nach zuvor drei Siegen mit 100 oder mehr Punkten mussten sich die Thüringer mit einem 97:58 (52:23) zufriedengeben.  Ein Ergebnis, mit dem Dolphins-Spielertrainer Dirk Passiwan im vorletzten Spiel der Normalrunde gut leben konnte: „Nach den schwierigen letzten Wochen mit den Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten wollten wir uns auf unser Spiel konzentrieren und versuchen, ein gutes Spiel zu machen. Wir hatten zwar anfangs Probleme, die Thuringia Bulls in der Defense zu stoppen – da kommt eine gewaltige Wucht auf einen zu. Dann haben wir aber besser ins Spiel gefunden, auch offensiv“, sagt Passiwan: „Wir hätten sicher hochprozentiger treffen können, haben aber insgesamt ein gutes Spiel gemacht. Wir haben auch geschafft, die 100 zu verhindern – das wollten die Thüringer unbedingt erreichen.“ Für Passiwan geht der Blick nach vorn – nach dem letzten Spiel gegen München steht danach, im Gegensatz zu den Vorjahren, erstmal die Play-down-Runde an. Die in der Normalrunde geholten Punkte gegen die Play-down-Konkurrenten werden dabei mitgezählt. „Wir bereiten uns jetzt auf München vor und wollen mit zwölf Punkten in die Play-downs gehen.“

Dolphins: Passiwan 17. Wright 14, Dadzite 9, Rossi 5, Dorner 4, Ebertz 4, Jung 3, Reitenbach 2 .

Beste Schützen Thuringia: Halouski 27, Williams 25