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Schluss nach einem Vierteljahrhundert: Trier steigt aus der Bundesliga ab - und fängt neu an

Schluss nach einem Vierteljahrhundert: Trier steigt aus der Bundesliga ab - und fängt neu an

25 Jahre in der Basketball-Bundesliga: 2015 sollte etwas Besonderes werden für die TBB Trier. Das Jahr wurde nur besonders bitter.

Im März meldete die TBB AG Insolvenz an. Zu Jahresbeginn habe es bereits einen Fehlbetrag von 800 000 Euro gegeben, zudem war der laufende Etat nicht gedeckt. Sportlich lief bis dahin für das Team von Cheftrainer Henrik Rödl alles nach Plan. Nach Punktabzügen von der Liga - ursprünglich acht, dann auf sechs reduziert - war die Liga nicht mehr zu halten. Nach der Niederlage gegen Ulm am 24. April stand der erste Abstieg aus der BBL fest. Die TBB ist Vergangenheit - aber Profi-Basketball gibt es in der Arena weiter zu sehen, unter neuem Namen und in einer neuen Liga: Die Gladiators stehen in der Pro A (zweite Liga) zum Jahresende auf Platz zehn. Für das Team von Cheftrainer Marco van den Berg sind die Play-off-Plätze noch in Reichweite. Zu den stärksten Spielern zählen die Amerikaner Dwayne Evans, Brandon Spearman und Nachwuchstalent Sebastian Herrera. AF/Foto: Archiv/Willy Speicher