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Starke TBB-Leistung reicht nicht gegen das Luxus-Team aus Niedersachsen - Trier unterliegt mit 69:77 zu Hause gegen Quakenbrück

Starke TBB-Leistung reicht nicht gegen das Luxus-Team aus Niedersachsen - Trier unterliegt mit 69:77 zu Hause gegen Quakenbrück

Die TBB Trier hat die erste Heimniederlage der Saison kassiert: Gegen die Artland Dragons Quakenbrück unterlag das Team am Mittwochabend vor knapp 3000 Zuschauern in der Arena mit 69:77.

Was bedeutet eigentlich Luxus für einen Basketballverein? Tolle Fans? Bestimmt. Viel Geld? Das auch. Was es aber vor allen Dingen heißt, haben die Artland Dragons Quakenbrück bei ihrem 77:69-Auswärtssieg am Mittwochabend in der Arena Trier gezeigt: Luxus ist, wenn es ein Verein schafft, eine eingespielte und überaus erfolgreiche Mannschaft über mehr als eine Saison hinaus zusammenzuhalten. Genau das ist den Dragons in diesem Jahr gelungen. Denn die Starting Five (Anfangs-Fünf) der Niedersachsen, bestehend aus den US-Amerikanern Thomas, King, Holston, Graves und Hill, spielte so auch in der vergangenen Saison bereits zusammen - und das überaus erfolgreich. Denn das Team aus der 12 000-Einwohner-Gemeinde scheiterte erst im Playoff-Halbfinale an Alba Berlin. Von einem solchen Luxus kann die TBB natürlich nur träumen.

Beeindrucken ließen sich die Moselstädter davon allerdings keineswegs. Von Beginn an hielten sie engagiert dagegen. Vor allen Dingen Center Stefan Schmidt sorgte mit sieben Punkten im ersten Spielabschnitt dafür, dass Trier nach dem ersten Viertel gegen die Drachen mit nur zwei Punkten hinten lag (23:25). Im zweiten Spielabschnitt machte sich der Luxus der Niedersachsen dann erstmals so richtig bezahlt - und zwar in Person von Gäste-Kapitän Anthony King und Flügel Antonio Graves. Die beiden US-Amerikaner bauten den Vorsprung für ihr Team bis zur Halbzeit auf sieben Punkte aus (37:44). Aber was machte eigentlich Quakenbrücks im Sommer zusätzlich erworbenes Luxusgut, der Ex-Trierer Andi Seiferth? Nachdem ihn die 2945 Zuschauer in der Arena zu Beginn herzlich empfangen hatten, blieb der 25-Jährige über weite Strecken der Partie unauffällig (6 Punkte).

Nach dem Seitenwechsel zeigte das Team von Coach Henrik weiterhin eine starke Teamleistung. Angeführt vom wieder einmal überzeugenden Neuzugang Marko Lukovic kam die TBB zeitweise bis auf drei Punkte heran. Für mehr reichte es allerdings nicht. Denn immer wenn es eng wurde, schlugen die Dragons in Form von King oder Chad Topper eiskalt zurück. Topper ist übrigens auch US-Amerikaner und spielt ebenfalls bereits seit längerem im Artland - ein weiteres Stück Luxus eben.

Harris 15, Lukovic 10, Schmidt 9, Mönninghoff 6, Chikoko 4, Vrabac 3, Bucknor 11, Anderson 11