TBB-Devise: Oldenburger ärgern - Einsatz von Dragan Dojcin fraglich

TBB-Devise: Oldenburger ärgern - Einsatz von Dragan Dojcin fraglich

Folgt nach dem wichtigen Zittersieg gegen Bonn nun die erste dicke Überraschung für Basketball-Bundesligist TBB Trier? Das Team von Henrik Rödl will am heutigen Sonntag seit 18 Uhr in Oldenburg im letzten Spiel der Hinrunde dem Gastgeber das Leben so schwer wie möglich machen. Hier geht's zum Livestream.


Der Gegner: Die TBB weiß, was sie am Sonntag beim Tabellensechsten Oldenburg erwarten wird (Spielbeginn: 18 Uhr). Schon in der Vorbereitung gab es zwei Spiele gegen die Niedersachsen. In Oldenburg war Trier damals chancenlos, zu Hause gab es eine knappe Niederlage. "Oldenburg hat die wohl stärkste Starting Five der Liga", sagt TBB-Trainer Henrik Rödl. "In der eigenen Halle bringen sie zudem eine andere Energie als bei manchen Auswärtsspielen." Am Mittwoch kassierten die EWE Baskets eine deftige Niederlage in Bamberg. Bei den Heimspielen ist aber vor allem die Offensive (über 85 Punkte im Schnitt) extrem stark - nicht nur dank Topscorer Bobby Brown. Das heißt für die TBB: Die Oldenburger dürfen nicht ins Rollen kommen. Eine Chance sieht der Trainer dann, wenn sein Team von Beginn an energisch verteidigt und den Gegner nicht das Tempo bestimmen lässt. "Wenn bei uns alles passt, ist Oldenburg nicht unverwundbar", kündigt Rödl an. Der Gastgeber kannn man mit einem Sieg (=Verteidigung von Platz sechs) die Pokal-Teilnahme perfekt machen.
Das Personal: Kapitän Dragan Dojcin musste wegen Knieproblemen (Überbelastung) das Training am Donnerstag abbrechen. Dojcin hat laut Rödl schon seit zwei, drei Wochen Schmerzen. Er konnte aber zuletzt eingesetzt werden und steuerte gegen Bonn auch wichtige Punkte zum Sieg bei. Ob der Power Forward in Oldenburg dabei sein kann, entscheidet sich kurzfristig.
Der Trip: Die TBB macht sich am Samstagmorgen um 10 Uhr mit dem neuen Mannschaftsbus auf den Weg ins 500 Kilometer entfernte Oldenburg.
Spielverlegung: Das nächste Trierer Heimspiel am Sonntag, 29. Januar, gegen den Kellerkonkurrenten Ludwigsburg ist auf 19.30 Uhr verlegt worden (statt 14.30). AF