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TBB Trier: Originalverträge vernichtet?

TBB Trier: Originalverträge vernichtet?

Die Entscheidung des Vorstands der Treveri Basketball AG, sich endgültig vom ehemaligen Vorstand Lothar Hermeling zu trennen (der TV berichtete), hat auf die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Trier keinen Einfluss.

Trier. (wir) "Diese Personalie ist für uns völlig ohne Belang", sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Jürgen Brauer auf TV-Anfrage. "Es gibt nichts spektakulär Neues, es sind auch keine Originale der Verträge aufgetaucht." Nach den Dokumenten, die das Einverständnis der Spieler mit den Gehaltskürzungen belegen, hatte die Staatsanwaltschaft bei einer Durchsuchung der TBB-Geschäftsräume vergeblich geforscht. Nach TV-Informationen sollen diese Papiere vernichtet worden sein. Die Staatsanwaltschaft Trier dazu: "Kein Kommentar." Dem TV liegt ein Vertrag zwischen TBB Trier und dem Spieler Brian Brown über einen Gehaltsverzicht vor. Die Unterschrift Browns soll gefälscht sein. Der Spieler sagt, er habe das Dokument nie unterschrieben. Die Einschätzung des TBB-Aufsichtsratsvorsitzenden Ralph P. Moog, der bisher präsentierte Zeuge, Geschäftsstellenleiter Bernd Haasenritter, habe "Substanzielles zum Vorgang" sagen können (TV vom 8. September), teilt Brauer offenbar nicht: "Es gibt bisher keine Erkenntnisse, die den Tatvorwurf bestätigen, aber auch keine, die ihn entkräften."

Das Testspiel der TBB am Mittwochabend bei Alba Berlin war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.