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Trierer Herren beenden ihre Durststrecke

Trierer Herren beenden ihre Durststrecke

Die Herren der DJK/MJC Trier belegen in der Tabelle der 1. Regionalliga nicht mehr den letzten Platz. Grund dafür ist ein Sieg beim USC Heidelberg. Die zweite Mannschaft unterlag allerdings dem ATSV Saarbrücken II.

Trier. 1. Regionalliga Herren Südwest: USC Heidelberg - DJK/MJC Trier 51:62 (30:28)
Der DJK/MJC Trier ist der heiß ersehnte zweite Saisonsieg gelungen, mit dem gleichzeitig die rote Laterne an den USC Freiburg weitergereicht wurde. Erstmals in dieser Saison, in der die Trierer schon so viele knappe Niederlagen in der Schlussphase kassiert hatten, wurde ein Spiel genau in dieser Zeit gewonnen.
"Das lag auch an Thomas Päch", lobte Trainer Josip Bosnjak den Assistenzcoach der TBB, "er hat uns mit seiner Ruhe und Cleverness sehr geholfen." Sein Team war mit einem knappen Vorsprung (44:42) in den letzten Abschnitt gegangen, hatte aber vier Minuten vor dem Ende knapp mit 51:52 hinten gelegen.
"Diese 9:1 Punkte in der Schlussphase und insgesamt das 18:9 im letzten Viertel werden meiner Mannschaft Selbstvertrauen vermitteln", ist sich Bosnjak sicher.
Oberliga Herren Südwest: TG Konz - BBC Bous 92:85 (42:45)
Der schwache Konzer Start (2:9/5.) bestimmte fast das gesamte Spiel. "Wir sind diesem Rückstand eine halbe Ewigkeit hinterhergelaufen", zeigte sich Trainer Safak Karacam unzufrieden.
Bis vier Minuten vor Schluss wurde seine Geduld strapaziert, ehe seine Schützlinge mit einer 10:0-Serie endlich das erste Mal in Führung gehen konnten (84:78). "Diesen Vorsprung haben war dann bis zum Ende verwaltet." Als ursächlich für den Sieg sah er den nie erlahmenden Kampfgeist an, "Mit dem haben wir Bous letztlich müde gespielt."
ATSV Saarbrücken II - DJK/MJC Trier II 61:49 (16:23)
"Wenn wir drei Viertel lang nur 15 Punkte zulassen, dann haben wir großartig verteidigt", resümierte Triers Trainer Adam Radomirovic, "wenn wir in dieser Zeit aber nur 13 Punkte erzielen, dann haben wir im Abstiegskampf keine Chance." Weil die MJC trotz klarer Reboundüberlegenheit kaum zu Fastbreaks kam, stand es nach dem ersten Viertel nur 11:5. Als Trier zu Beginn der zweiten Halbzeit mit 8:15 startete und dann mit 24:38 in Rückstand geriet, war die Entscheidung gefallen.
Oberliga Damen: DJK/MJC Trier II - SG Towers Speyer/Schifferstadt 66:72 (31:30)
Trier ging mit sieben Spielerinnen gegen zwölf aus Speyer am Ende die Luft aus. Bei den Gästen punktete ein Quartett zweistellig. Beste Scorerin war Erica Arleny Martinez Arthur (20 Punkte), bei Trier hielten nur Lea Esser und Mira Kilzer (je 16) dagegen.
Landesliga Rheinland Herren: Wittlicher TV - SG Andernach-Neuwied 78:76 (33:44)
"Wir hatten mehr Glück als Verstand", lautete das Fazit von WTV-Spielertrainer Marko Laas nach dem knappen Sieg über die SG Andernach im Verfolgerduell der Landesliga.
Obwohl der Gast nur als Septett auftrat, liefen die Gastgeber permanent einem Rückstand hinterher. Andernach hatte sich aber bis zur 25. Minute (45:61) offensichtlich übernommen.
"Am Ende ist ihnen die Puste ausgegangen", so Laas, "ganz am Ende". Denn weniger als zwei Minuten vor Schluss lag die SG noch vorn (68:76).
Eine 10:0-Serie rettete den knappen und glücklichen Sieg. wir