Trierer Nachwuchsbasketballer melden sich zurück

Trierer Nachwuchsbasketballer melden sich zurück

Nach dem Debakel des ersten Spieltags mit der 47:103-Schlappe in Heidelberg hat sich das TBB Junior Team (U 19) mit einem Heimsieg über die SG Rheinhessen zurückgemeldet. Die U 16 hielt gegen den Favoriten aus Langen gut mit und unterlag nur knapp.

Trier. NBBL, Gruppe Südwest: TBB Junior Team U 19 - SG Rheinhessen 84:71 (44:48)
Die Psyche der Mannschaft von Trainer Adam Radomirovic ist intakt. Sonst hätte sie die Auftaktpleite nicht so gut weggesteckt und im Heimspiel gegen die SG Rheinhessen den Schalter gleich wieder umgelegt. Wichtig für Trier war, dass Forward Moritz Tieleman seine Erkrankung überwunden hatte. Mit 22 Punkten und zehn Rebounds stellte er denn auch gleich unter Beweis, wie wichtig er für das Team ist. Tieleman und Luca Buntic (23 Punkte, sechs Rebounds) dominierten die Bretter, während die Mainzer auf ihre Guards setzten und so die Partie lange Zeit im Griff hatten. Absetzen konnten sich die Gäste aber nie.
Das gelang den Trierern dann nach Wiederanpfiff, als vor allem Buntic die Akzente setzte und die TBB über 51:47 auf 60:49 davonzog. Mainz hielt noch dagegen, war aber endgültig geschlagen, als Tieleman nach einem Fastbreak zum 80:63 mit Dunking abschloss.
"Man hat gemerkt, dass wir eine gute Trainingswoche hatten. Luca Buntic war heute endlich in Normalform, Moritz Tieleman war sehr gut", resümierte ein sichtlich zufriedener Coach Radomirovic.
JBBL, Gruppe Mitte/West: TBB Junior Team U 16 - TV Langen 67:79 (35:49)
Die U 16 der TBB verlor zwar ihr Auftaktspiel gegen den TV Langen mit 67:79, sauer war Trainer Josip Bosnjak ("Wir sind noch in der Findungsphase") dennoch nicht. Bosnjak hat einen sehr großen Kader und muss erst einmal sondieren: "Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Jungs. Wir haben gegen einen sehr starken Gegner lange gut mitgehalten. Wir haben viele Dinge umsetzen können, die wir uns vorgenommen hatten."
Bis zum Ende des dritten Viertels war Trier, das mit Ganzfeldpresse operierte, immer dran - aber leider nie vorne. 23:25 (10.), 28:30 (12.) und 49:51 (26.) nach einem furiosen Auftakt in die zweite Halbzeit waren die knappsten Abstände. Am Ende entschieden zu viele Ballverluste (26/19) die Partie zugunsten des Favoriten. wir