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Trierer Profibasketballer heißen künftig Gladiators Trier - Team-Etat soll bei 470 000 Euro liegen

Trierer Profibasketballer heißen künftig Gladiators Trier - Team-Etat soll bei 470 000 Euro liegen

Beim dritten Informationsabend der Trierer Profibasketballer ist am Mittwochabend der neue Manager Michael Lang vorgestellt worden. Zudem wurde bekannt, dass das Budget reduziert werden muss.

Alles neu bei den Trierer Basketballern: Bei einer Informationsveranstaltung am Mittwochabend hat der Nachfolgeverein der TBB Trier seinen neuen Manager, seinen neuen Namen sein neues Logo und die Finanzplanung für die kommende Saison in der Pro A (Zweite Liga) vorgestellt. Der neue Manager Michael Lang ist Sportpsychologe und hat in der Vergangenheit unter anderem als General-Manager für den Footballclub Berlin Thunder gearbeitet (der TV berichtete). Vor rund 100 Fans in der Arena Trier erklärte er am Mittwochabend: "Ich sehe bisher keinen großen Brandherd, den wir nicht verstehen oder den wir nicht beantworten könnten." Es gehe darum, Fans und Sponsoren zu zeigen, dass die Marke wieder auf dem Weg nach oben ist.

Nach Langs Vorstellung präsentierten die Verantwortlichen dann den neuen Namen sowie das neue Logo: der Verein wird zukünftig Gladiators Trier heißen. Auf dem Logo ist ein Gladiator mit einem Basketball zu sehen. Weiterhin schmücken die alten grün-weißen Vereinsfarben das Emblem.

Nachdem all diese Neuerungen vorgestellt waren, wurde es dann nochmal so richtig spannend: die Finanzplanung für die kommende Saison stand auf dem Programm. Ronny Höpfner, der Übergangs-Geschäftsführer des Vereins, der nach Langs Dienstantritt wieder als Geschäftsführer in den Jugendbereich des Vereins zurückkehrt, erklärte, dass eine wichtige Frist zum 30. Juni bei der Pro A eingehalten werden konnte: Der Verein hat 500 000 Euro an unterzeichneten Sponsoring-Verträgen bei der Liga vorgelegt. Anvisiert waren ursprünglich allerdings 660 000 Euro. Diese Zahl konnte nicht erreicht werden. Daher muss der Verein auch mit einem geringeren Budget für die kommende Saison planen. "Das Budget wird 1,15 Millionen Euro betragen. Der Team-Etat liegt bei 470 000 Euro inklusive Trainer", erklärte Höpfner. Ursprünglich hatten die Verantwortlichen mit einem Budget in Höhe von 1,4 Millionen Euro geplant. "Uns ist bewusst, dass wir damit nicht um den direkten Wiederaufstieg spielen werden, aber es wird zunächst erstmal darum gehen, sich in der Liga zu konsolidieren." Zur Trainerfrage hieß es dagegen "kein Kommentar". Nach TV-Informationen ist Ralph Held, der derzeit noch als Nachwuchskoordinator und Co-Trainer bei den EWE Baskets Oldenburg unter Vertrag steht, ein heißer Kandidat.