1. Sport
  2. Basketball

Zu Gast bei den Hanseaten

Zu Gast bei den Hanseaten

Endspurt im Jahr 2015: Die Gladiators Trier treten Samstagabend beim Tabellenfünften Hamburg Towers an. Bei den Hanseaten spielt neben zwei ehemaligen Trierern auch ein guter Freund von NBA-Star Dennis Schröder.

 Heute spielen Tony Canty (Mitte) und Stefan Schmidt (rechts) für die Hamburg Towers. Diese Aufnahme zeigt die beiden mit dem ehemaligen Trie rer Mathis Mönninghoff während eines Lehrgangs der A-2-Nationalmannschaft 2013 in Trier. TV-Foto: Archiv/Mirko Blahak
Heute spielen Tony Canty (Mitte) und Stefan Schmidt (rechts) für die Hamburg Towers. Diese Aufnahme zeigt die beiden mit dem ehemaligen Trie rer Mathis Mönninghoff während eines Lehrgangs der A-2-Nationalmannschaft 2013 in Trier. TV-Foto: Archiv/Mirko Blahak Foto: (g_sport

Hamburg/Trier. Die Nummern auf den Trikots sind geblieben, sonst hat sich alles geändert: Der eine trägt die Sechs, der andere die 13 - doch die grün-weißen Vereinsfarben haben sie gegen Schwarz und Weiß eingetauscht und geografisch haben sich beide rund 600 Kilometer weiter nördlich niedergelassen: Tony Canty und Stefan Schmidt haben bis zum Frühsommer für die TBB Trier gespielt, heute sind sie für die Hamburg Towers aktiv. Mit ihrem neuen Team treffen sie heute Abend auf den Nachfolger ihres Ex-Clubs, die Gladiators Trier (19.30 Uhr/Inselparkhalle, Hamburg). Mit den Towers belegen Canty und Schmidt derzeit Platz fünf in der zweiten Bundesliga. Überzeugenden Partien wie beim Heimsieg über Vechta (82:74) und dem Auswärtssieg in Nürnberg (79:73) lassen die Hanseaten aber auch immer wieder schwächere Duelle folgen: So unterlag das ambitionierte Team Heidelberg zu Hause (75:77) und in Leverkusen (68:75). Insgesamt zeigt die Leistungskurve in den letzten Wochen allerdings nach oben, aus den letzten zehn Spielen konnte Hamburg sieben für sich entscheiden, auch wenn es vergangene Woche eine Niederlage in Gotha setzte.
Die beiden Ex-Trierer haben sich gut eingelebt an der Alster. Schmidt, der von 2013 bis 2015 für die TBB Trier aktiv war, kommt in bisher 14 Saisonspielen auf durchschnittlich 25 Minuten Einsatzzeit und sieben Punkte im Schnitt. Tony Canty hatte zu Saisonbeginn zunächst mit Verletzungen zu kämpfen. Seit Anfang November ist er allerdings an Bord und gehört zum Stammpersonal unter Trainer Hamed Attarbashi. Der Star im Team der Hamburger ist allerdings der 22-jährige deutsche Nachwuchsspieler Bazoumana Kone. Der 1,90 Meter große Aufbauspieler ist gut mit NBA-Star Dennis Schröder befreundet, erzielt pro Spiel gut 16 Punkte und ist der Anführer bei den Towers.
"Hamburg hat ein starkes Team, sie sind individuell gut besetzt und im Eins-gegen-Eins-Duell sehr gefährlich", weiß Gladiators Trainer Marco van den Berg. "Mit unserer Schnelligkeit können wir ihnen allerdings gefährlich werden, ich hoffe, dass wir die Bälle diesmal besser passen als noch gegen Kirchheim." Bei der Heimspielniederlage gegen Kirchheim in der letzten Woche hatte sein Team unter anderem durch ungenaue Pässe fast 20 Ballverluste produziert. In Hamburg muss van den Berg auf die Verletzten Kilian Dietz, Alex Engel und Simon Schmitz verzichten.

Das Spiel der Gladiators in Hamburg ist live im Internet zu sehen. Die Übertragung beginnt am Samstag um 19.30 Uhr auf

sportdeutschland.tv