1. Sport
  2. Basketball

Zwei Monate vor Saisonbeginn steht das Gerüst der TBB Trier

Zwei Monate vor Saisonbeginn steht das Gerüst der TBB Trier

TBB-Coach Henrik Rödl ist mit der Personalentwicklung für die kommende Saison sehr zufrieden. Nach der Vertragsverlängerung der Spielmacher Dru Joyce und John Bynum und seines Co-Trainers Thomas Päch (der TV berichtete) steht das Gerüst des Kaders.

Trier. "Wir sind sicherlich weiter als viele Konkurrenten", sagt TBB-Trainer Henrik Rödl. "Alle Vertragsverlängerungen, die wir bis jetzt eingetütet haben, sind für die Zukunft enorm wichtig." Das betrifft zunächst einmal seinen Assistenten Thomas Päch, dessen Vertragslaufzeit der von Rödl angeglichen wurde. Beide sind fürs Erste bis zum Ende der Saison 2012/2013 unter Vertrag. "Wir kennen uns aus Berlin. Das war ja auch der Grund, weshalb ich ihn der TBB empfohlen habe. Der Verein hat sich jetzt ein Jahr ein Bild machen können und ist von Thomas genauso überzeugt wie ich. Also war es der folgerichtige Schritt, auch Thomas zwei weitere Jahre zu binden." Priorität bei den Spielern - das Quartett Dragan Dojcin, Philipp Zwiener, Oskar Faßler und Maik Zirbes war ohnehin noch vertraglich gebunden - hatten natürlich die "Generäle", die Akteure, die auf dem Feld den Takt vorgeben. Wie Thomas Päch am Spielfeldrand, so ist Dru Joyce auf dem Parkett "meine rechte Hand". Und da Joyce eine überragende Saison gespielt hat (Rödl: "Er hat meine gewiss nicht geringen Erwartungen klar übertroffen") war auch Eile geboten. Denn, "je länger du wartest, umso schwieriger und auch teurer werden solche Spieler." Für Rödl ist es "nicht selbstverständlich, dass es gelungen ist, einen herausragenden Spieler wie Dru zu halten" und bescheinigt der TBB-Führung exzellente Arbeit. Aufsichtsratsvorsitzender Ralph P. Moog: "Wir haben große Anstrengungen unternommen, um die Verpflichtungen von Dru und auch John Bynum unter Dach und Fach zu bringen. Wir hoffen darauf, von Fans und Sponsoren nochmals verstärkt Unterstützung zu erfahren."
Das Gerüst des Teams mit nun sechs Akteuren, die alle Starterqualität haben, steht. Was die nächsten Schritte angeht, lässt sich Rödl nicht in die Karten schauen: "Natürlich haben wir klare Vorstellungen, wie der Kader am Ende aussehen soll. Aber es macht wenig Sinn, jetzt Namen zu nennen, bevor etwas unterschrieben ist. Zudem stehen wir nicht unter Druck. Zwei Monate vor Beginn der Vorbereitung sind wir schon richtig gut aufgestellt." wir