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Pyeongchang
Eiskönigin Wüst feiert ihren fünften Olympiasieg

Beim Lauf ihrer Rivalinnen mochte sie nicht hinsehen. Als ihr Sieg feststand, entluden sich bei Ireen Wüst die Emotionen mit einem Sprung in die Arme des Trainers und einem Jubelschrei. Die Eiskönigin aus dem Örtchen Goirle machte im dritten Olympia-Rennen den dritten Sieg für das niederländische Eisschnelllauf-Team perfekt. Die mit fünfmal Gold erfolgreichste Oranjes-Olympionikin setzte sich über 1500 Meter vor Miho Takagi (Japan), die nach vier Weltcupsiegen ihre erste Saisonniederlage erlitt, und Teamgefährtin Marrit Leenstra durch. Wüst wirkte nach ihrer knappen Niederlage über 3000 Meter noch entmutigt. "Ich musste das erstmal verarbeiten. Es hat etwas gedauert, bis ich mit Silber zufrieden war", gestand sie.

Gabriele Hirschbichler (Inzell) war sauer über Platz zwölf. "Die Überraschung nach vorn hat nicht geklappt", sagte die 34-Jährige und ergänzte: "Man kann auch sagen: Ich habe es verschissen. Die Haxen haben nicht mitgespielt."

(DPA)