Aufatmen am „Betze“ in Kaiserslautern nach Sieg durch Eigentor

Aufatmen am „Betze“ in Kaiserslautern nach Sieg durch Eigentor

Zweite Fußball-Bundesliga: Eigentor beschert FCK 1:0 gegen die Münchener „Löwen“

Der 1. FC Kaiserslautern hat zum Auftakt des 30. Spieltages der zweiten Fußball-Bundesliga am Freitag einen wichtigen Sieg errungen. Die Lauterer besiegten den ebenfalls gefährdeten TSV München1860 dank eines Eigentors der Gäste (73.) mit 1:0

Bei den "Roten Teufeln" saß nach zweiwöchiger Verletzungspause Kapitän Daniel Halfar wieder auf der Bank. Die Pfälzer begannen vor 27.609 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion furios. Bei einem Linksschuss von Sebastian Kerk, (10.) der anstelle des gegenüber dem 1:3 bei Union Berlin nicht berücksichtigen Zoltan Stieber das Offensivspiel ankurbeln sollte, war "60"-Torwart Stefan Ortega mit einer Glanzparade zur Stelle.

Der Traditionsverein von der Isar, der mit 33 Zählern einen Punkt mehr als der Tabellen-15. Kaiserslautern aufwies, bemühte sich zwar um Spielkontrolle. Doch Lauterns Defensive, mit nur 29 Gegentoren die zweitbeste Abwehr der Liga, ließ im ersten Durchgang kaum brenzlige Situationen im eigenen Strafraum zu.

So neutralisierten sich beide Mannschaften in der ersten Halbzeit in einem eher faden Duell fast völlig. Erst gegen Ende des ersten Durchgangs wurde es lebhafter, etwa als FCK-Keeper Pollersbeck in höchster Not gegen "Löwen"-Stürmer Gytkjaer retten musste (42.).

Mit Beginn der zweiten Hälfte vertraute FCK-Trainer Norbert Meier Kapitän Daniel Halfar anstelle von Kerk die Rolle des Spielmachers an. Tribünen-Gast Kosta Runjaic, Ex-Trainer gleich beider Teams des gestrigen Abends, musste danach mit ansehen, wie die Lauterer ihre bis dahin beste Chance vergaben (53.), als Zoua eine Hereingabe von Gaus frei stehend verpasste.

Der FCK agierte jetzt etwas zielstrebiger, wirkte aber schludrig im Ausspielen der sich mitunter bietenden Gelegenheiten. Auch bei den Münchenern blieb vieles Stückwerk. Die Partie verflachte zusehends.

Doch dann half den Pfälzern der "Fußballgott" in Form von Gästespieler Gytkjaer, der einen Freistoß von Halfar (73.) zum 1:0 für die "Roten Teufel" ins eigene Netz köpfte. Dabei blieb es bis zum Ende.

Mehr von Volksfreund