Unabdingbar für Erfolg: HSV-Bosse wollen Trainer Hecking unterstützen

Unabdingbar für Erfolg : HSV-Bosse wollen Trainer Hecking unterstützen

Nach zuletzt vier Trainerwechseln in gut 16 Monaten hat sich die Club-Spitze des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV selbst eine Kurskorrektur auferlegt.

„Natürlich! Wenn man erfolgreich sein will, ist das aus meiner Sicht unabdingbar“, sagte Sportvorstand Jonas Boldt in einem „Sport Bild“-Interview auf die Frage, ob er den neuen HSV-Coach Dieter Hecking so lange wie irgend möglich schützen werde. Er habe sich „immer dafür eingesetzt, dass wir unseren Trainer extrem lange unterstützen und schützen. Ich bin nicht bekannt dafür, Aktionismus zu betreiben“, betonte der 37-Jährige.

Der Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann sieht es genauso. Er habe den Wunsch „dass wir in drei Jahren in exakt dieser Konstellation hier sitzen und die dritte Bundesliga-Saison in Folge vorbereiten“, sagte der Clubchef. Allerdings hatten sich der 56-Jährige und auch Boldts Vorgänger Ralf Becker in diesem Jahr auch schon klar und öffentlich hinter Ex-Coach Hannes Wolf positioniert. Der HSV jedoch verspielte die direkte Rückkehr in die 1. Liga - erst Wolf und dann Becker mussten gehen. Vor Wolf hatten seit Januar 2018 Markus Gisdol, Bernd Hollerbach und Christian Titz dieses Schicksal geteilt.

Hecking muss hoffen, dass die HSV-Verantwortungsträger wirklich auf Konstanz bauen. Er warb in dem Dreier-Interview um Unterstützung. „Allein werde ich es nicht schaffen“, sagte der erfahrene 54-Jährige, der in der Vorjahren erfolgreiche Arbeit in der Bundesliga geleistet hat. Und erklärte: „Ich möchte gern alles enger zusammenführen: meine Trainerkollegen, den Vorstand, die Fans, die Medien. Dann entwickelt man als Verein eine Kraft, die nach außen strahlen kann.“

Spielplan Hamburger SV

HSV-Kader

Sportbild-Beitrag mit Hoffmann, Boldt und Hecking

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