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Coronavirus-Pandemie: Italiens Fußball denkt über Hilfsfonds nach

Coronavirus-Pandemie : Italiens Fußball denkt über Hilfsfonds nach

In der Corona-Krise diskutiert der italienische Fußballverband FIGC die Schaffung eines Hilfsfonds für die Clubs, in den auch Wettgelder fließen könnten. Das berichtete die Zeitung „Gazzetta dello Sport“.

Den Vereinen brechen durch die staatlich verordnete Spielpause zum Schutz der Menschen vor Ansteckung die Einnahmen weg. Der FIGC habe den Vorschlag für einen Fonds an die Regierung in Rom geschickt, heißt es.

„Wir können die Regierung nicht um Geld bitten, weil wir sehr gut wissen, dass sie im Moment andere Prioritäten hat“, wurde FIGC-Präsident Gabriele Gravina von dem Sportblatt zitiert. Der Fonds solle sich einerseits aus Mitteln des Verbands speisen. Außerdem schlage man vor, ein Prozent aus Fußballwetten dafür zu verwenden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa sind solche Finanzüberlegungen aber noch in einer ganz frühen Phase.

Unterdessen war ein für Montag geplantes Krisentreffen über die Zukunft der unterbrochenen Saison und mögliche Gehaltskürzungen verschoben worden. Die Gespräche zwischen der Fußballergewerkschaft AIC und den Vereinen der Serie A wurden ohne Angabe eines neuen Termins vertagt. In Italien gelten strikte Ausgehbeschränkungen, Großveranstaltungen sind wegen der Lungenkrankheit Covid-19 verboten.

Zeitungsbericht