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Korruptionsskandal
Mehrere Spielerberater in Belgien verhaftet

Der Spielerberater Mogi Bayat (rechts) sitzt in einem Polizeiauto, das die Büros des Ermittlungsrichters im Justizpalast in Tongeren verlässt.
Der Spielerberater Mogi Bayat (rechts) sitzt in einem Polizeiauto, das die Büros des Ermittlungsrichters im Justizpalast in Tongeren verlässt. FOTO: dpa / Nicolas Maeterlinck
Es geht um Geldwäsche, Korruption und andere Verbrechen. Im Zuge des Skandals, der den belgischen Fußball erschüttert, sind in der Nacht mehrere Menschen verhaftet worden.

Im Zuge der Betrugsermittlungen im belgischen Fußball sind in der Nacht zum Freitag mehrere Verdächtige verhaftet worden. Wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete, wurden Haftbefehle unter anderem gegen die Spieler-Berater Dejan Veljkovic, Mogi Bayat und Karim Mejjati erlassen. Die Agenten gelten laut Medienberichten als zentrale Akteure der Affäre.

Gegen den Schiedsrichter Bart Verten und gegen Dragan Siljanoski, den Manager von Brügge-Trainer Ivan Leko, wurden ebenfalls Haftbefehle erlassen. Leko selbst war bei einer Großrazzia am Mittwoch festgenommen worden.

Wegen des Verdachts auf Geldwäsche, Korruption und organisierte Kriminalität hatte die Polizei Dutzende Gebäude in Belgien und im Ausland durchsucht und mehrere Personen festgenommen. Von den Ermittlungen sind Topclubs wie Dortmunds Champions-League-Gegner FC Brügge oder der RSC Anderlecht betroffen.

Die belgische Bundesstaatsanwaltschaft äußerte außerdem den Verdacht, dass zwei Erstliga-Partien der Saison 2017/2018 manipuliert worden seien. Dabei habe sich um Manipulationen im Abstiegskampf zu Gunsten des FC Mechelen gehandelt.

(sef)