6 Dinge, die man als Bayern-Gegner jetzt tun sollte

Mit etwas Augenzwinkern: : 6 Dinge, die man als Bayern-Gegner jetzt tun sollte

Fünfter Tabellenplatz, sieben Punkte Rückstand auf die erstplatzierten Dortmunder und eine äußerst magere Tordifferenz von 6. Wahrlich, für den FC-Bayern München steht es derzeit so duster, wie schon sehr lange nicht mehr. Kein Wunder, dass sich darüber viele Gegner derzeit freuen.

Uli Hoeneß droht schon mit einer Transferoffensive, eingefleischte Dortmund-Fans sind auch heute noch mit einem leichten Grinsen im Gesicht anzutreffen und überhaupt dürfte jeder, der es mit dem Rekordmeister nicht so wirklich hat, dieser Tage gut gelaunt auf die Bundesligatabelle blicken. Kein deutscher Club polarisiert stärker als der FC Bayern München. Und nachdem in den vergangenen Jahren dank erdrückender Bayern-Dominanz, mit Meisterschaften, die schon am dritten Spieltag feststanden und weit vor dem letzten gefeiert werden konnten, tatsächlich viel Langeweile in der Bundesliga aufkam, sieht es aktuell ganz anders aus. Die Münchner schwächeln - und zwar richtig. Die Grafik macht es deutlich sichtbar. Seit dem fünften Spieltag nicht mehr auf Platz eins, zeitweilig schon auf der sechs, momentan auf der fünf. Dass da die Freude vieler Bayern-Gegner umso größer ist, je weiter man sich von München entfernt, ist verständlich. Aus dem Grund zeigen wir jetzt auch einige, teils nicht ganz ernstgemeinte Dinge, die der Trierer Bayern-Gegner jetzt und in den nächsten Wochen (falls der Zustand anhält) tun sollte. Und: Liebe Bayern-Fans, nicht böse sein, nehmt es sportlich und augenzwinkernd, denn so ist es auch gemeint.

1. Seine(n) Lieblings-Bayern mit SMS bombardieren

Bayern hat nach eigenem Bekunden 4327 Fanclubs und Experten schätzen, dass es in Deutschland unter allen, die sich als Fußball-Interessierte identifizieren (knapp 34 Millionen) stolze neun Millionen gibt, die den Münchnern zugeneigt sind. Die Chancen stehen gut, dass man auch als Trierer mindestens einen Fan im Freundes-, Verwandten-, oder Kollegenkreis hat. Falls es mehrere sind, wählt man entweder denjenigen, der den größten Humor besitzt oder, falls man wirklich frech ist, eröffnet gleich eine Gruppe, damit alle in den Genuss kommen.

Dann braucht es nur noch WhatsApp und eine gewisse Portion Frechheit. Man könnte beispielsweise jeden Morgen ein Foto der aktuellen Bundesligatabelle an die leidenden Bayern-Fans schicken - falls man Dortmund-Anhänger ist, natürlich auch das 3:2. Alternativ böte es sich freilich auch an, sich aus der recht großen Schar an Anti-Bayern-Witzen zu bedienen - ob sie gut oder schlecht sind, spielt keine große Rolle. Wichtig ist nur, kommentarlos und ohne hämische Sprüche einfach immer wieder den Finger per Smartphone in die Wunde zu legen.

2. Mal ein paar Euros riskieren

In den vergangenen Jahren und selbst während der kurzfristigen Besserungsphase der Bayern konnte man wirklich keinen Blumentopf gewinnen, wenn man auf einen Sieg des FC-Bayern gesetzt hätte. Da waren die Quoten, je nach Gegner, so niedrig, dass man, wenn man beispielsweise zehn Euro gesetzt hätte, nur wenige Cents herausbekam. Als die Kovač-Truppe etwa jüngst gegen Mainz antrat, gab es eine Quote von 1,20 - ein Londoner Bayern-Fan, der stolze 100.000 Pfund auf den Sieg wettete, kam trotzdem "nur" mit 120.000 raus.

Allerdings muss man eben ganz deutlich feststellen, dass dadurch, dass die Bayern seit Saisonbeginn eine solche Berg-und-Talfahrt durchleben, die Wettquoten gehörig durcheinandergewirbelt wurden. Das zeigt der Überblick über die Anbieter bei sportwettentest.net sehr deutlich. Klar wird Bayern auch bei den nächsten Spielen gegen Fortuna Düsseldorf und Bremen Quotenfavorit sein - aber sicher nicht mehr so stark. Und das ist tatsächlich die Gelegenheit, aus der Schwäche für sich ein paar Euros abzuschöpfen - indem man einfach mitwettet.

3. Ein bisschen Teamstolz nach außen tragen

Ja, wir geben es zu, ein Eintracht-Trikot zu tragen, wird in diesen Tagen kaum jemanden die Augenbrauen heben lassen - und eine Verbindung zur ersten Bundesliga zieht dabei sowieso keiner. Falls man aber im "Neben-Fandasein" auch noch einem Club aus der ersten Liga zuhält, wäre es vielleicht jetzt mal an der Zeit, sich in der Freizeit und draußen dessen Trikot überzuwerfen. Nicht nur, um zu zeigen, dass es in der Stadt auch noch eine Masse von Fans anderer Teams gibt, sondern vielleicht auch mit dem angenehmen Nebeneffekt, das graue Novemberwetter etwas bunter zu machen.

Und falls es etwas derberer Humor sein soll: Im Netz gibt es auch zahlreiche Shirts, auf denen die Münchner nicht wirklich gut wegkommen.

4. Automobiler Troll sein

Dieser Punkt ist erfordert nicht nur eine gehörige Portion Frechheit, sondern mitunter auch einen Garagenparkplatz, ist dafür aber enorm wirksam in der Trierer Rush-Hour. Wieso das? Ganz einfach: Man besorgt sich Aufklebe-Buchstaben und -zahlen und klebt jedes diesjährige verlorene Bayern-Spiel auf die Heckscheibe seines Wagens. Irgendwer wird’s im Stau schon sichten und entweder grinsen oder grollen.

5. Sich Twitter-Perlen zu Gemüte führen

Wenn es einen Ort im Netz gibt, an dem man sich aufs Wesentliche beschränken muss und der deshalb für lachtränentreibende Ergüsse berüchtigt ist, dann ist es Twitter. Und gerade dort erfahren die Bayern jedes Mal kübelweise Häme - wie sich nach der Niederlage gegen Dortmund mal wieder eindrucksvoll feststellen ließ:

"FC Bayern verliert gegen den BVB. Anders gesagt: Jupp Henckes hat 98 verpasste Anrufe von Hoeneß" (@IamIllgner)

"Kalle telefoniert schon mal mit der Fa. Stihl. Die sollen eine Säge für den Stuhl von #Kovac nach München schicken. […]" (@DieterTillmann)

"Ich mache mir gerade etwas gesundheitliche Sorgen um Jürgen Klopp: Falls die Bayern ein Angebot an ihn rausschicken, könnte er ernsthaft Gefahr laufen sich kaputt zu lachen!" (@HKnop86)

Mehr findet sich jederzeit unter dem Hashtag #FCB - unter dem man natürlich auch selbst Humoriges verbreiten darf. Dabei aber eine Empfehlung: Bloß nicht auf Diskussionen einlassen.

6. Den Anti-Bayern-Zähler im Büro montieren

Man kennt es von den Eingangstoren großer Firmen: "XY Tage seit dem letzten Betriebsunfall". Mit einem Brett, in das man zwei Nägel schlägt, ausgedruckten Ziffern von 0 bis 9 und dem Schriftzug "seit dem letzten Bayern-Sieg" kann man das auch in sein Büro transportieren - und es möglichst an gut sichtbarer Stelle aufhängen. Allerdings ein guter Rat: Vorher unbedingt erkundigen, ob sich unter Vorgesetzten und Chefs keine Bayern-Anhänger befinden.

Extra-Fies-Modus: Jeden Kalendertag zählen, nicht nur die Spieltage.

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