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BVB-Sportdirektor
Zorc: „Für Träumereien bekommen wir keinen Sieg“

 Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hat vor Nachlässigkeiten im titelkampf gewarnt. Foto: David Inderlied
Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hat vor Nachlässigkeiten im titelkampf gewarnt. Foto: David Inderlied FOTO: David Inderlied
Dortmund. Sportdirektor Michael Zorc von Bundesliga-Herbstmeister Borussia Dortmund hat vor Nachlässigkeiten im Titelkampf gewarnt. dpa

„Aktuell ist es so: Du guckst auf die Tabelle, Weihnachten kommt, dann Neujahr, du bist irgendwo im Urlaub und viele klopfen dir auf die Schultern“, sagte Zorc in einem Interview mit den Zeitungen der Funke-Gruppe. „Wir müssen die Zügel jetzt wieder anziehen!“

Trotz der sechs Punkte Vorsprung in der Tabelle sieht Zorc seine Mannschaft nicht als Favorit auf die Meisterschaft. „Die Frage stellt sich mir nicht. Hans-Joachim Watzke hat doch schon gesagt, dass der FC Bayern München Favorit ist. Da folge ich ihm. Für Träumereien bekommen wir keinen Sieg, keinen Punkt, nicht mal einen Einwurf“, sagte er.

Dass Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach im Sommer den für 64 Millionen Euro zum FC Chelsea wechselnden Christian Pulisic ersetzen soll, wollte Zorc nicht bestätigen: „Ich lese viele Namen in der Zeitung und wundere mich aktuell, was da schon alles besprochen worden sein soll“, meinte er.

Zum Interesse am argentinischen Innenverteidiger Leonardo Balerdi erklärte Zorc: „Im Moment ist Manuel Akanji wegen seiner Hüftprobleme nicht einsetzbar. In den nächsten Tagen wird sich entscheiden, wie es weitergeht und wie lange er ausfällt“, sagte er. „Natürlich kann es sein, dass wir noch mal reagieren, indem wir einen Transfer, der eigentlich für den Sommer geplant war, vorziehen. Aber das ist alles noch im Konjunktiv, das sind Überlegungen.“

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