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Champions League
Schalke will Minimal-Chance in Manchester nutzen

 Einschwören auf Man City: Schalke-Coach Domenico Tedesco (l) nimmt sich Breel Embolo zur Brust. Foto: Ina Fassbender
Einschwören auf Man City: Schalke-Coach Domenico Tedesco (l) nimmt sich Breel Embolo zur Brust. Foto: Ina Fassbender
Manchester. Die Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale in der Champions League sind gering, doch Schalkes Trainer Domenico Tedesco sieht keinen Anlass zur vorzeitigen Aufgabe. dpa

Nach dem 2:3 im Hinspiel ist die Ausgangslage vor der Partie am heutigen Dienstagabend (21.00 Uhr/Sky) beim englischen Meister allerdings bescheiden.

PERSONAL: Der Ausfall von Daniel Caligiuri, der sich beim 2:4 in Bremen am Freitag einen Syndesmoseriss zuzog und noch mehrere Wochen fehlt, ist für Schalke gravierend. Trainer Tedesco überlegt, wie er den zuletzt formstarken Mittelfeldspieler auf der rechten Seite ersetzt. „Wir haben ein paar Ideen im Kopf“, sagt Tedesco.

Für eine defensive Variante kämen laut Tedesco Jeffrey Bruma und Linksfuß Hamza Mendyl infrage. Sollte er sich für mehr Offensivkraft entscheiden, fiele die Wahl auf Rabbi Matonto oder Sebastian Rudy. Nicht im Kader sind Mark Uth und Amine Harit. Beim Gegner fehlen Fernandinho und Nicolás Otamendi (beide gesperrt) sowie der verletzte Kevin De Bruyne. Der Ex-Schalker Leroy Sané dürfte für den Begier in die Startelf rücken.

AUSGANGSLAGE: Nach der unglücklichen 2:3-Niederlage im Hinspiel müsste Schalke wegen der Auswärtstorregel mit mindestens mit zwei Toren Unterschied gewinnen, also 2:0 oder 3:1. Wenn der Revierclub vier oder mehr Tore schießt, genügt ein Sieg mit einem Tor Unterschied.

BILANZ: Form und Klasse sprechen klar für ein Weiterkommen von Man City. Manchester gewann 16 von 18 zurückliegenden Spiele, verlor nur einmal. Schalke wartet sei sechs Pflichtspielen auf einen Sieg und konnte erst ein Europacupspiel auf der Insel gewinnen: am 24. Oktober 2012 mit 2:0 beim FC Arsenal.

TRAINER-STIMMEN: City-Coach Pep Guardiola warnt davor, Schalke zu unterschätzen: „In 90 Minuten kann sehr viel passieren. Im Hinspiel hatten wir Glück, denn wir mussten 20 oder 25 Minuten in Unterzahl spielen, als wir schon 1:2 hinten waren. Da kann es auch mal passieren, dass du in dieser Phase alles verlierst. Wir wollen die Fehler der Vergangenheit vermeiden. Denn in diesem Wettbewerb wird jeder Fehler hart bestraft.“

Schalkes Trainer Tedesco fühlt sich wohl in der Außenseiterrolle. Von Aufgabe keinen Spur: „Wir sind aufgestanden und in den Flieger gestiegen, um unsere kleine Chance zu nutzen. Wir brauchen einen besonderen Tag. Aber den wollen wir haben.“

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