Der erste Prüfstein

Nach rund zehntägiger Aufbauarbeit "vornehmlich im Bereich Grundlagenausdauer" (Trainer Christian Mergens) tritt Oberligist Eintracht Trier II zum ersten Test gegen Bezirksligist SG Ellscheid (Sonntag, 15 Uhr, Moselstadion) an. Fehlen wird Christoph Anton - der Pechvogel hatte sich im letzten Spiel vor der Winterpause einen Kahnbeinbruch zugezogen.

"Er kann trainieren", sagt Mergens, "wir wollen aber das Risiko, ihn mit Schiene spielen zu lassen, nicht eingehen." Als Wackelkandidat gilt Erik Michels (Knieprobleme). Mit dabei werden die beiden Neuzugänge Rick Dauenhauer (Mittelfeld) und Marcel Brandenburger (Torwart) sein.
Mergens kündigt "eventuell noch einen Testspieler für das zentrale Mittelfeld" an und hat vor, beide Torhüter, Philip Basquit und Brandenburger, spielen zu lassen.
Zwei Spiele bestreitet der FSV Salmrohr. Der erste Auftritt gegen eine Moselauswahl in Reil (Samstag, 14.30 Uhr) steht ganz unter einem sozialen Aspekt. Für den krebskranken Sebastian, dessen Nachname anonym bleiben soll, um ihn vor lästigen Anrufen zu bewahren, wird Geld für die Typisierung der Stammzellen benötigt. "Da haben wir gerne zugesagt", sagt FSV-Sportchef Friedhelm Rach, der die Moselauswahl, die mit Spielern aus Bullay-Zell, Traben-Trarbach, Kröv, Reil und Haag-Horath zusammengestellt ist, "auch als sportlich reizvollen Gegner" ansieht.
Einen Tag später tritt Salmrohr dann gegen den SV Krettnach (Sonntag, 14.30 Uhr, Kunstrasenplatz) mit Ex-Trainer Erwin Berg an. Rach: "Wir werden den Langzeitverletzten der Vorrunde, Markus Schottes, David Wieber und Neuzugang Tommy Toppmöller viel Einsatzzeit gewähren. Fraglich beim FSV sind Johannes Kühne (Kniereizung) und Sebastian Förg (Bänderriss). wir