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Der Weg zum Titel führt durch die Eifel

Der Weg zum Titel führt durch die Eifel

Sechs Punkte beträgt der Vorsprung der Trierer Eintracht-Reserve in der Fußball-Bezirksliga vor dem ärgsten Rivalen aus Konz derzeit, und kaum jemand zweifelt noch daran, dass den Eintracht-Fohlen der direkte Wiederaufstieg in die Rheinlandliga gelingt.

Trier. (J.W.) Mit einem Sieg bei der SG Auw, gegen die die Trierer schon im Hinspiel mit 4:1 gewonnen haben, kann die Elf von Trainer Reinhold Breu die Tür zur höchsten Verbandsklasse weit aufstoßen und die Bezirksliga fast schon als Meister verlassen.

Aber noch ein zweiter Eifelverein kann im Titelkampf Schicksal spielen. Gemeint ist die SG Großkampen, die in Üttfeld den Tabellenzweiten aus Konz empfängt. Die Truppe von Wolfgang Hoor ließ sich durch die Perspektiv-Diskussion um Trainer und Verein verunsichern und fiel durch die Heimniederlage gegen Leiwen fast aussichtslos im Aufstiegsrennen zurück. Nur wenig konnte da die Kunde über einen möglichen freien Platz in der Rheinlandliga und die damit verbundene Hoffnung auf eine Relegationsrunde trösten.

Aufgeheizt ist die Stimmung im Tabellenkeller. Nur der SV Niederemmel steht derzeit als Absteiger fest; wer den Moselanern in die A-Liga folgt, ist noch völlig offen. Sogar die Anzahl der Absteiger ist noch nicht endgültig definiert, da erst die Absteiger in aus der Rheinlandliga in die Bezirksliga West feststehen müssen. Im Poker um den zweiten (sicheren) Abstiegsplatz hat inzwischen die wiedererstarkte SG Laufeld gute Karten. Die Vulkaneifeler eilen derzeit von Sieg zu Sieg und haben bis auf drei beziehungsweise vier Zähler zu Hetzerath und Buchholz aufgeschlossen. Am Samstag droht der Elf von Michael Ahnen beim Gastspiel in Osburg aber das Ende der Aufholjagd. Etwas leichter gestaltet sich für Hetzerath die Hatz auf die wichtigen Zähler. Auf der heimischen Anlage empfängt die Jung-Elf das Schlusslicht aus Niederemmel, gegen das es schon im Hinspiel einen 2:1-Sieg gab. Buchholz dagegen muss reisen und dürfte in Bitburg einen schweren Stand haben.

Auch Föhren ist noch nicht aus dem Schneider. Im Derby gegen den Tabellenvierten aus Schweich muss sich die Heinsdorf-Elf gegenüber dem 1:6 in Laufeld wesentlich steigern. Krettnach kann zu Hause gegen Ralingen seinen elften Tabellenplatz absichern und beim Duell der Mittelfeldnachbarn Leiwen und Lüxem geht es nur noch ums Prestige.