DFB-Pokal: Eintracht Trier spielt gegen den FC St. Pauli

DFB-Pokal: Eintracht Trier spielt gegen den FC St. Pauli

Fußball-Regionalligist Eintracht Trier trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den Zweitligisten FC St. Pauli.

(bl) Fußball-Regionalligist Eintracht Trier hätte es bei der Auslosung der ersten DFB-Pokalrunde schlechter treffen können. Im Rahmen der ARD-Sportschau bekam der SVE am Samstagabend Erstliga-Absteiger FC St. Pauli als Gegner zugewiesen. Die Eintracht genießt Heimrecht, ausgetragen wird die Partie zwischen dem 29. Juli und 1. August im Moselstadion.

"Die Auslosung freut mich sehr. St. Pauli ist ein Riesenclub, ein Kultverein. Als Spieler bin ich mit Wehen-Wiesbaden in der zweiten Liga mal auf St. Pauli getroffen. Die Partie wird für uns ein Highlight", sagte Eintracht-Innenverteidiger Torge Hollmann in einer ersten Reaktion zu volksfreund.de.

Auch der Eintracht-Vorstand ist sehr zufrieden: "Wir sind begeistert. St. Pauli wird einige Zuschauer mitbringen. Wir rechnen insgesamt mit einer Kulisse von 7000 bis 8000 Zuschauern. Und vielleicht haben wir sogar eine Chance, weiterzukommen", sagte Harry Thiele zu volksfreund.de.

Abwehrspieler Fabian Zittlau erreichte der TV kurz nach der Auslosung am Flughafen Barcelona. Der 20-Jährige wusste noch nichts vom Los, zeigte sich nach Nennung des Gegners aber gleichfalls erfreut: "Der Verein verbreitet ein ganz besonderes Flair. Gegen St. Pauli muss man mal gespielt haben."

In der Zweitliga-Saison 2002/03 haben Eintracht Trier und die Kiez-Kicker schon mal die Klingen gekreuzt. In Hamburg spielte Trier damals 0:0, zu Hause verlor der SVE mit 1:2 (Tore: Fabian Gerber, Adnan Kevric, Alexander Meier). Im Heimspiel wurde Rudi Thömmes, heute Co-Trainer der Eintracht, in der Schlussphase eingewechselt.

Nicht nur die Eintracht (Halbfinale Saison 1997/98), auch St. Pauli hat in der Vergangenheit bereits DFB-Pokal-Geschichte geschrieben. In der Spielzeit 2005/06 wurde der Verein als damaliger Drittligist (Regionalliga Nord) erst im Halbfinale von Bayern München gestoppt (0:3).
Aktuell ist St. Pauli als Tabellenletzter aus der ersten Bundesliga abgestiegen. Neuer Trainer beim künftigen Zweitligisten ist André Schubert (kommt vom SC Paderborn). Er folgt auf Holger Stanislawski, der zu 1899 Hoffenheim abgewandert ist.