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Die Eifel-Rivalen kämpfen um den dritten Platz

Die Eifel-Rivalen kämpfen um den dritten Platz

Der Winter hat die Liga wieder fest im Griff. Beide Nachholspiele am Mittwoch fielen den widrigen Platzverhältnissen zum Opfer. Am Sonntag soll das volle Programm aber über die Bühne gehen.

Trier. (J.W.) Neben dem Eifel-Hit in Großkampen, wo am Mittwoch noch der Schneepflug im Einsatz war, fiel auch die Begegnung des Tabellenletzten aus Laufeld beim SV Lüxem ins Wasser und musste auf den 15. April verlegt werden. Den Laufeldern kam die Terminverschiebung nicht ungelegen. Mannschaft und Verein sind nach dem spontanen Rücktritt von Trainer Hans-Josef Lagodka geschockt und suchen nach Auswegen aus der Krise. "Als der 3:0-Vorsprung gegen Leiwen noch verspielt wurde, ist fast jedem Zuschauer das Herz stehengeblieben", gibt Laufelds Pressesprecher Franz-Josef Eis den Gemütszustand der Laufelder wieder. "In den beiden Nachholspielen haben wir in der Nachspielzeit drei Punkte verschenkt. Was die Betreuung der Mannschaft angeht, suchen wir nach internen Lösungen." SG-Pressesprecher Stefan Rehm wurde schon deutlicher: "Wie es aussieht, werden Michael Ahnen und Volker Weiler in Niederemmel auf der Bank sitzen. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass ein anderer Trainer für die restlichen Spiele verpflichtet wird".

In Laufeld ist man sich bewusst, dass nur ein Sieg im Schicksalsspiel beim nur einen Zähler besser notierten SV Niederemmel die Chancen auf den Klassenerhalt nähren kann. Nicht nur im Keller, sondern auch und gerade an der Spitze hält die Spannung unvermindert an. Das Fernduell der beiden Titelaspiranten aus Trier und Konz geht in die entscheidenden Runden. Beide Teams müssen auswärts antreten und stehen bei Klubs aus dem oberen Tabellendrittel unter Erfolgszwang. Tabellenführer Eintracht Trier hatte schon beim 1:0-Hinspielsieg gegen Ralingen mehr Mühe als erwartet, und Konz muss sich in Schweich mit der wiedererstarkten Mosella anlegen.

Neben Lüxem streiten sich auch die Eifelrivalen Auw und Großkampen um den dritten Tabellenplatz. Lüxem muss bei den noch im Abstiegskampf steckenden Krettnachern Farbe bekennen, und Großkampen empfängt mit Buchholz ebenfalls eine Elf aus der unteren Tabellenhälfte. Auch Auw dürfte in Osburg einen schweren Stand haben. Auf Punkte gegen den Abstieg hofft man in Hetzerath, wo das Derby gegen Leiwen-Köwerich neue Kräfte freisetzen soll. Föhren kann im Aufsteigerduell gegen Bitburg ebenfalls noch etwas für sein Punktekonto tun.