1. Sport
  2. Fußball
  3. Eintracht Trier

Die Mosella feiert ihre Heimpremiere

Die Mosella feiert ihre Heimpremiere

Ihre ersten Auftritte in der neuen Saison haben die Rheinlandligisten am vergangenen Wochenende gehabt. Sie waren von unterschiedlicher Qualität. Für die, die gepatzt haben, ist die schnelle Chance zur Wiedergutmachung da. Wer ungeschoren davonkam, will gleich nachlegen.

Trier. Zwei Derbys üben die größte Anziehungskraft auf die Fans der Region aus. In Salmrohr trifft der FSV auf die kampfkräftige SG Kyllburg/Badem/Gindorf. "Egal gegen wen es geht, uns wird sowieso nichts geschenkt", sagt der Heimtrainer Robert Jung, der wohl auf Alexander Adrian (Leistenzerrung) verzichten muss.

Auf der Gegenseite können die Trainer Wolfgang Neumann und Thomas Löw bis auf Christian Esch (beruflich verhindert) ebenfalls aus dem Vollen schöpfen. Die spielerischen Vorteile liegen sicher beim FSV, aber auch die Eifeler haben mit Mike Schwandt, Michael Mayer-Nosbüsch und Jerome Kolling in dieser Hinsicht was zu bieten.

In Mehring will man dem nicht unbedingt erwarteten Sieg in Wirges einen weiteren gegen die SG Ellscheid folgen lassen. Bis auf Thorsten Schlag ist die Elf von Trainer Wolfgang Hoor komplett. "Wir werden die Gäste aber sehr ernst nehmen", kündigt er an. Dagegen sagt sein Pendant Jörg Stölben, der um den Einsatz von Sebastian Stolz bangt: "Wir sind in fast jedem Spiel Außenseiter und haben daher nichts zu verlieren."

Auf "gutes Wetter und viele Zuschauer" hofft der Schweicher Übungsleiter Hans Schneider bei der Heimpremiere in der neuen Umgebung gegen die SG Eintracht Lahnstein. "Ein spielstarker Gegner", so Schneider, "aber zu Hause werden wir selbst Richtung und Tempo vorgeben. Und wir haben die Qualität, um das Spiel für uns zu entscheiden." Eugen Keller ist wieder mit von der Partie.

Beim TuS Mayen hat Morbachs Trainer Thorsten Haubst das Anliegen, einen Fehlstart zu vermeiden. "Das Prunkstück des TuS ist der Angriff mit Florian Schlich als Regisseur dahinter. Das wird richtig schwer." Bei den Hunsrückern fehlt nur Sascha Fuhr (Urlaub).

Ein dicker Brocken liegt auch dem SV Dörbach im Weg. Die Salmtaler müssen bei der TuS Koblenz II ran, dem wohl stärksten Aufsteiger und größten Tiefstapler. "Nicht absteigen" lautete das von der TuS ausgegebene Saisonziel. Der 4:1-Sieg in Karbach lässt leise Zweifel aufkommen.

Das Dörbacher Spiel ist seiner Seele beraubt. Mike Gaugler zog sich im Spiel gegen Salmrohr einen Armbruch zu, wird heute operiert und wochenlang ausfallen. Zudem fehlen Trainer Harry Koch aus der Stammformation noch Florian Schröder und Jan Diederichs (beide verletzt). Da die erste Koblenzer Mannschaft spielfrei ist, rechnet Koch "mit geballter TuS-Power".

Vom 1:2 der Wirgeser gegen Mehring lässt sich Jörg Bach, Coach der SG Bullay/Zell, nicht blenden. "Da haben zwei wichtige Leute gefehlt. Und Wirges I ist spielfrei. Ich rechne mit viel Verstärkung von oben." Auf eigenem Platz ist Zell aber eine Macht. Bach will jedenfalls den ersten Saisonsieg feiern.