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Drei neue Gesichter im Dauerregen

Drei neue Gesichter im Dauerregen

Aus Wunsch wird Wirklichkeit: Fußball-Regionalligist Eintracht Trier hat Außenverteidiger Cataldo Cozza für ein Jahr unter Vertrag genommen. Trainer Roland Seitz erhofft sich dank des 25-Jährigen stabilere Verhältnisse auf der rechten Seite (der TV berichtete).

Trier. (bl) Unerbittlich prasselt der Regen herunter. Auf den Rasen. Auf die Spieler. Mittendrin im gestrigen Eintracht-Training ein weiterer Neuzugang. Cataldo Cozza, zuletzt bei Dynamo Dresden unter Vertrag, ist ab sofort neues Teammitglied. Der 25-Jährige ist gebürtig aus Remscheid. Seine Eltern stammen aus Kalabrien, sein Cousin ist Gennaro Gattuso (Weltmeister 2006).

Neben Cozza konnten die Trainingskiebitze gestern zwei weitere neue Gesichter in Augenschein nehmen. Zunächst bis Mittwoch im Probetraining ist der österreichische Mittelstürmer Lukas Mössner. Der 26-Jährige spielte bis zum Sommer beim Zweitligisten St. Pölten, zuvor trug er unter anderem das Trikot von Austria Wien und Austria Kärnten.

Aus gemeinsamen Klagenfurter Zeiten kennt er den weiteren Trainingsgast - Thomas Riedl. "Ich halte mich hier erst einmal fit. Man wird sehen, wie es weitergeht", sagte der 34-Jährige zum TV. Riedl ist seit Sommer vereinslos, der Defensivallrounder hat zwischen 1995 und 2005 für den 1. FC Kaiserslautern und 1860 München 189 Bundesliga-Spiele bestritten.

Unklar war gestern, ob Torge Hollmann in den nächsten Tagen zur Verfügung steht. Beim Innenverteidiger ist nach eigener Aussage ein Bruch des Felsenbeins diagnostiziert worden - die Folge eines Zusammenpralls im Pokalspiel gegen Nürnberg. Heute gibt es eine weitere Untersuchung. Unterdessen will Eintracht Trier in dieser Woche die letzten Weichen stellen, um als DFB-Nachwuchsleistungszentrum anerkannt zu werden. Nachweisen muss die Eintracht einen zweiten hauptamtlichen Mitarbeiter in der Jugendabteilung, der im Besitz der Trainer-A-Lizenz ist (der TV berichtete).

Jugendkoordinator Reinhold Breu möchte bis spätestens Ende der Woche eine vereinsinterne Lösung unter Dach und Fach bringen. Laut Eintracht-Vorstandsmitglied Roman Gottschalk stehe die Finanzierung: "Wir könnten die Kosten für die Stelle aus dem laufenden Budget begleichen."