Ein Ass(en) im Ärmel

Noch ein Schritt bis zum Finale: Fußball-Regionalligist Eintracht Trier will heute Abend beim TuS Oberwinter den Sprung in das Rheinlandpokal-Endspiel schaffen (19.30 Uhr, Kunstrasenplatz Remagen-Bandorf).

Trier. (bl) Drei der vier Torleute von Eintracht Trier sind derzeit im Mannschaftstraining: Pero Miletic (spielte zuletzt gegen Kleve und Verl), Sebastian Dahm (stand davor gegen Mainz, Essen, Langenhahn sowie Münster im Tor) und Assen Alexov (absolvierte nach der Winterpause die Partien gegen Ralingen, Cloppenburg und Worms). Wer macht das Rennen im heutigen Rheinlandpokal-Halbfinale beim TuS Oberwinter? "Auch wenn Pero Miletic zuletzt nicht fehlerfrei war, kann ich mir gut vorstellen, dass er heute spielt. Aber er weiß auch, dass mit Assen ein weiterer Torwart wieder zurück ist, der Druck macht", sagt Eintracht-Trainer Mario Basler.

Für den 40-Jährigen gibt es nach einer intensiven Trainingswoche im Duell mit dem zwei Klassen tiefer spielenden Gegner aus dem Remagener Ortsbezirk nur zwei Ziele: ein klarer Erfolg ("Wir wollen später als Sieger des Rheinland-Pokals in den DFB-Pokal, wir brauchen die dortigen Einnahmen") und keine weiteren Verletzten ("Es wird auf Kunstrasen gespielt, da ist das Verletzungsrisiko stets größer").

Im Pokal wieder einsatzbereit sind Kapitän Josef Cinar, Wilko Risser, Sebastian Hartung und Kevin Lacroix. Erneut im Team, aber wohl nicht in der Startelf, ist der zuletzt aussortierte Stürmer Christian Müller. Von seinen Leistungen in der zurückliegenden Trainingswoche ist Basler indes nicht enttäuscht: "Er hat ordentlich gearbeitet."

Dass in den vergangenen Tagen die Zügel im Training angezogen wurden, wertet Kapitän Cinar als wichtiges Signal: "Das war ein Zeichen für uns alle. Wir müssen in den Spielen mehr arbeiten. Wir können mehr. Das haben wir in der Vergangenheit gezeigt."