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Eintracht Trier führt 1:0 zur Pause gegen den FC St. Pauli

DFB-Pokal: Eintracht Trier gegen den FC St. Pauli.
DFB-Pokal: Eintracht Trier gegen den FC St. Pauli. FOTO: Hans Krämer
Trier. Nur noch eine Spielhäfte trennt Eintracht Trier von der nächsten Pokal-Sensation: Der Regionalligist führt gegen Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli nach der Halbzeit 1:0. Björn Pazen

Vor rund 9000 Zuschauern ist die Trierer Führung im Erstrundenspiel des DFB-Pokals verdient, ein Klassenunterschied ist nach 45 Minuten nicht erkennbar. Den SVE-Führungstreffer erzielte Ahmed Kulabas schon nach 16 Minuten. Nach einem Solo von Thomas Drescher und einem Pass in den Strafraum stand Kulabas völlig frei und traf aus acht Metern ins leere Tor.

Zuvor hatte Trier bereits zwei gute Chancen durch Hauswald (9.) und Opuku Karikari (13.) vergeben. St. Pauli wachte erst nach dem Rückstand auf, drängte die Trierer dann aber in deren Hälfte. Aus dieser Überlegenheit resultierte allerdings nur eine hochkarätige Chance: Sebastian Schachten scheiterte freistehend an Triers Torwart Andre Poggenborg nur zwei Minuten nach dem 1:0. St. Pauli wirkte bis zur 35. Minute überlegen, doch die Trierer Defensive stand meistens gut.

In den letzten zehn Minuten vor der Pause konnte sich die Eintracht aber wieder befreien. Zunächst verpasste der gebürtige Hamburger Opuku Karikari die Chance zum 2:0, als er einen Pass von Kuduzovic nicht richtig traf (33.). Dann zielte Hauswald mit einem Drehschuss nach einem Solo über Kuduzovic (39.) übers Tor. St. Pauli konnte in dieser Phase erneut nicht überzeugen. Wenn die Eintracht Trier nach der Pause weiter so engagiert verteidigt, ist der Einzug in die zweite Pokalrunde möglich.