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Eintracht Trier: Lubasa geht, Quotschalla wird wohl kommen

Trier. Wie erwartet kommt in den Kader von Fußball-Regionalligist Eintracht Trier Bewegung. Während gestern der Vertrag mit Mittelfeldspieler Narciso Lubasa aufgelöst wurde, dürfte heute die Verpflichtung von Offensivakteur Marco Quotschalla bekanntgegeben werden.


Am Montag teilte die Eintracht mit, dass das erst im Sommer 2012 eingegangene Arbeitsverhältnis mit Lubasa vorzeitig beendet wurde. Der 23-Jährige wird wohl heute einen neuen Vertrag beim KFC Uerdingen, Tabellenführer der Oberliga Niederrhein, unterschreiben. "Es ist schon schade, nach nur einem halben Jahr Trier wieder zu verlassen. Aber sportlich hätte ein Verbleib keinen Sinn gemacht", sagte Lubasa zum TV. Der Deutsch-Angolaner bestritt für den SVE lediglich 116 Regionalliga-Minuten. Zuletzt war er in den Kader der zweiten Mannschaft verbannt worden. "Wir haben Narciso menschlich nichts vorzuwerfen. Es hat aber halt einfach sportlich nicht so gepasst, wie wir uns das vorgestellt hatten", erklärte Eintracht-Trainer Roland Seitz in einer Vereinsmitteilung.
Im Gegenzug wird sich Trier mit Offensivakteur Quotschalla verstärken (der TV berichtete). "Wir sind am Montag einen entscheidenden Schritt weitergekommen. Die Eintracht ist interessiert, Marco auch", sagte Quotschallas Berater Michael Stuckmann auf TV-Anfrage.
Noch nicht aus dem Rennen scheint auch Außenbahnspieler Erdogan Yesilyurt zu sein. Laut Eintracht-Geschäftsführer Dirk Jacobs wollen sich Seitz und Yesil yurts Berater Oliver Westerbeek heute nochmals über die Perspektiven des 19-Jährigen austauschen. Angreifer Dominic Reinold, zuletzt ebenfalls Probespieler beim SVE, scheint hingegen kein Thema mehr zu sein. bl