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Eintracht Trier: Thomas Konrad fehlt und bleibt - Heute Pokalspiel

Eintracht Trier: Thomas Konrad fehlt und bleibt - Heute Pokalspiel

Vor dem heutigen Viertelfinalspiel im Fußball-Rheinlandpokal zwischen Mülheim-Kärlich und Trier (19.30 Uhr, Kunstrasen Schulzentrum Mülheim) herrscht beim Außenseiter keine grenzenlose Vorfreude. Auch beim SVE gibt\'s einen Wermutstropfen: Thomas Konrad fällt bis Saisonende aus. Sein Vertrag wird aber verlängert.

Trier/Mülheim-Kärlich. Für viele unterklassige Vereine sind Pokalspiele gegen übermächtig erscheinende Gegner aus oberen Ligen Festtage. Weil sie Überraschungspotenzial besitzen. Und weil die Clubkasse klingelt. Beim Rheinlandligisten SG Mülheim-Kärlich, heute Abend Gastgeber im Duell mit Regionalligist Eintracht Trier, hält sich der Jubel aber in Grenzen. Zum einen, weil der Club organisatorisch einiges zu bewerkstelligen hat. "Es werden alleine 50 Polizisten vor Ort sein. Mit solchen Dimensionen waren wir noch nie konfrontiert", berichtet der sportliche Leiter Wilfried Zils.
Große Hoffnungen auf eine Sensation gibt es auch nicht. Zils: "Wir haben einige verletzte Spieler. Im Tor wird unser A-Jugend-Schlussmann ran müssen." Zahlreiche Zuschauer werden zudem nicht erwartet. Gründe sind das Regionalliga-Nachholspiel der geografisch benachbarten TuS Koblenz gegen Elversberg sowie weitere zeitgleiche Nachholpartien in unteren Klassen.
Sorgenfrei macht sich auch die Eintracht nicht auf den Trip an den Rhein. Abwehrspieler Thomas Konrad hat sich im Spiel bei der SV Elversberg einen Bruch des linken Sprunggelenks zugezogen. Er muss sechs Wochen lang Gips tragen, die Saison ist für den 23-Jährigen gelaufen.
Dennoch wird die Partie in Elversberg nicht die letzte von Konrad im Eintracht-Dress gewesen sein. Sein im Sommer auslaufender Vertrag wird um ein Jahr verlängert. Konrad: "Die Gespräche sind weit gediehen. Wir stehen kurz vor einem Abschluss. Das ist nur eine Frage der Zeit."
Ob Marco Quotschalla (Adduktorenprobleme) und Fahrudin Kuduzovic (krank) in Mülheim einsatzbereit sein werden, entscheidet sich kurzfristig. Eintracht-Trainer Roland Seitz will personell keine Experimente wagen - zu wichtig ist in dieser Saison der Gewinn des Pokals. bl