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Eintracht: Vorstand und Trainer nähern sich an

Eintracht: Vorstand und Trainer nähern sich an

Unter welchen Bedingungen bleibt Reinhold Breu über die Saison hinaus Cheftrainer von Fußball-Regionalligist Eintracht Trier? Gestern gab es ein Sondierungs-Gespräch. Heute könnten letzte Details einer künftigen Zusammenarbeit geklärt werden.

(bl) Harry Thiele, Vorstandsmitglied von Eintracht Trier, ist guter Dinge. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Vorstand und Reinhold Breu auf eine weitere Cheftrainer-Zusammenarbeit bis Sommer 2011 einigen, beziffert er auf mehr als 90 Prozent. Heute könnten bereits Nägel mit Köpfen gemacht werden. Am Donnerstag hat Breu dem Vorstand seine konzeptionellen und personellen Vorstellungen präsentiert. Thiele spricht von einem "guten Gespräch". Auch Breu wertet das Treffen als "ganz 'ne runde Geschichte".

Dennoch: Details sind noch zu klären. Unterschrieben ist laut Breu noch nichts. Es dürfte um finanzielle Dinge, Kompetenzen und Fragen professionellen Arbeitens gehen.

Sollte er als Nachfolger des beurlaubten Trainers Mario Basler vorerst bis Sommer 2011 für das Regionalliga-Team verantwortlich bleiben, werde er ab der nächsten Saison nicht mehr gleichzeitig Jugendkoordinator und U-23-Trainer sein können, sagt Breu.

Ansgar Heck (derzeit in der Jugend für Marketing und Geschäftsstelle zuständig) könnte ein naheliegender Kandidat für den Nachwuchsleiter-Posten sein. Für die U 23 kommt womöglich ein externer Trainer in Betracht. Im Regionalliga-Team strebt Breu eine Mischung aus gestandenen Spielern und jungen Kräften an. Da der Etat gekürzt wird (der TV berichtete), spielen Talente aus den eigenen Reihen eine wichtige Rolle. Unter anderem klopfen Jonas Raltschitsch, Pitt Hess und Christoph Anton oben an.

Mit den Leistungsträgern des jetzigen Kaders will Breu über eine weitere Zukunft in Trier sprechen. Daneben hat er auch potenzielle Neuzugänge im Blick, er beziffert den Kreis interessanter Spieler auf ein Dutzend.

Eintracht-Ecke

Länderspiel-Einsätze: Eintracht-Stürmer Wilko Risser durfte etwas WM-Stimmung erleben. Mit Namibia trotzte er in einem Testspiel WM-Gastgeber Südafrika ein 1:1-Unentschieden ab — vor 32 000 Zuschauern im neuen WM-Stadion in Durban. Dort trifft die deutsche Nationalmannschaft in ihrem ersten WM-Spiel am 13. Juni auf Australien. Risser wurde in der 90. Minute ausgewechselt. Gilles Bettmer unterlag mit Luxemburg zu Hause Aserbaidschan mit 1:2. Der Eintracht-Mittelfeldspieler durfte nur 54 Minuten mitwirken. (bl)