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Fußball: Eintracht Trier nach 6:0-Sieg im Rheinlandpokal-Finale

Fußball: Eintracht Trier nach 6:0-Sieg im Rheinlandpokal-Finale

Mit einem am Ende deutlichen 6:0-Erfolg beim zwei Klassen tiefer spielenden TuS Oberwinter hat Fußball-Regionalligist Eintracht Trier am Mittwochabend das Finale des Rheinlandpokals erreicht. Endspiel-Gegner ist Oberligist SV Rossbach (5:3-Halbfinalsieger gegen Wirges).

(bl) Eintracht Trier tat sich in der Anfangsphase des Pokal-Halbfinals bei Rheinlandligist Oberwinter schwer. Gleich mit der ersten Chance gelang jedoch die 1:0-Führung. Dabei sorgte der Jüngste für Jubel im Trierer Lager. Tim Eckstein – 17 Jahre alt und diesmal von Beginn an Sturmpartner von Wilko Risser - überwand Torwart Benjamin Kauert mit einem passgenauen Lupfer (16. Minute).

In der Folge blieb die Mannschaft von Trainer Mario Basler spielbestimmend, sie erarbeitete sich aber in der ersten Hälfte keine zwingenden Tor-Gelegenheiten auf dem Kunstrasenplatz im Ortsteil Bandorf.

Die Hausherren – stark ersatzgeschwächt und in der Rheinlandliga nach zuletzt zwei Niederlagen im Abstiegskampf – verlegten sich vor 590 zahlenden Zuschauern fast ausschließlich aufs Verteidigen. Mit einer Ausnahme: Sieben Minuten vor dem Pausenpfiff versuchte TuS-Stürmer Philipp Ruthsch mit einem Heber aus nahezu 40 Metern den weit vor seinem Tor stehenden Eintracht-Schlussmann Pero Miletic zu übertölpeln - vergeblich.

Mit einem Geniestreich kurz nach dem Seitenwechsel sorgte die Eintracht für die Entscheidung. Einen Freistoß aus 20 Metern Entfernung lupfte Markus Anfang über die Mauer in den Strafraum, dort schloss Risser mit einem strammen Schuss ins kurze Eck erfolgreich ab (2:0, 47.). Erneut Risser (3:0, 51.), Gustav Schulz (4:0, Foulelfmeter 67.) und der eingewechselte Florian Bauer (5:0, Kopfball, 76.; 6:0, Drehschuss, 82.) markierten die weiteren Trierer Treffer gegen einen Gegner, dessen Kräfte mit zunehmender Spieldauer immer weiter schwanden.

Baslers Bilanz: „Wir haben nicht viel anbrennen lassen und ein gutes Spiel gezeigt, wenngleich ich mir gewünscht hätte, zur Halbzeit mit mehr als einem Treffer Vorsprung zu führen. Zum Glück haben wir direkt nach der Pause das 2:0 und 3:0 nachgelegt.“