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Fußball-Regionalliga: Eintracht Trier spielt 2:2 in Eschborn

Fußball-Regionalliga: Eintracht Trier spielt 2:2 in Eschborn

Eintracht Trier bleibt auch im siebten Regionalliga-Spiel in Folge ungeschlagen. In der Partie am Samstagnachmittag beim 1. FC Eschborn hießt es nach 90 Minuten 2:2. Die Eintracht nahm die Bedingungen (tiefer Boden, trostloses Ambiente) erst in der zweiten Halbzeit an.

Eintracht-Trainer Roland Seitz machte aus seinem Herzen keine Mördergrube. "Ich war froh, dass wir mit einem 1:1-Unentschieden in die Halbzeit gehen konnten." In den ersten 45 Minuten verbuchte Eschborn ein Chancenplus. Die Gastgeber waren aggressiver und besser. Ex-Eintrachtler Thomas Drescher scheiterte am Außennetz (8.). Nach einer Kombination über Patrick Hilser und Velibor Velemir blockte Fabian Zittlau in höchster Not einen Schuss von Zahit Findik (41.). Bei der Führung für die Hessen half Eintracht-Torwart Stephan Loboué mit - ein von Velemir getretener Freistoß aus 30 Metern halblinker Position senkte sich über den Schlussmann hinweg ins Eck (22.).
Die Eintracht tat sich bei schwierigen Platzverhältnissen schwer, zeigte aber eine prompte Reaktion auf den vierten Rückstand im vierten Spiel in Folge. Kurz nach dem Anstoß leitete Chhunly Pagenburg den Ball auf die linke Seite zu Fahrudin Kuduzovic weiter, der Bosnier mit britischem Pass vollendete mit einem Schlenzer zum Ausgleich (23.). Sein viertes Saisontor.
Steven Lewerenz sah in der 26. Minute seine fünfte Gelbe Karte - Schiedsrichterin Christine Baitinger ahndete eine Schwalbe des Flügelflitzers im Eschborner Strafraum. Damit fehlt Lewerenz im nächsten Heimspiel am 24. November gegen den SC Pfullendorf. Das trifft auch auf Steven Kröner zu, der in der 81. Minute seine fünfte Verwarnung in dieser Saison kassierte.
Eintracht-Trainer Roland Seitz schenkte derselben Startelf das Vertrauen, die auch am vergangenen Wochenende die Partie in Hoffenheim begonnen hatte. Torge Hollmann durfte wieder im defensiven Mittelfeld ran. Baldo di Gregorio, der sich bereits nach knapp 20 Metern warmlief, blieb zunächst draußen. Zum Seitenwechsel aber ersetzte er Hollmann, der nicht angeschlagen war. Entsprechend frustriert quittierte der Ex-Kapitän seine Auswechslung. Seitz begründete sie damit, dass ihm die Mitte zu offen war.
Zwar bekamen die Moselaner im zweiten Durchgang mehr Zugriff aufs Spiel, dennoch legte Eschborn erneut vor. Auch weil die Eintracht erneut eine Einladung aussprach. Nach einem Eckball verhinderte Alon Abelski eine Flanke von Pascal Hertlein nicht, in der Mitte durfte Denis Talijan aus drei Metern Torentfernung einköpfen (56.) - Steven Kröner schaute Loboué vorwurfsvoll an.
Doch erneut erwiesen sich die SVE-Akteure als Stehaufmännchen. Drei Minuten später erzielten sie den 2:2-Ausgleich. Nach einer Ecke von Abelski traf Pagenburg per Kopf - sein 15. Saisontreffer.
"Es war für meine Mannschaft vom Kopf her heute nicht einfach. Wir haben erst in der zweiten Halbzeit die Zweikämpfe angenommen. Im Endeffekt bin ich mit dem Punktgewinn zufrieden", sagte Seitz. Eschborns Coach Sandro Schwarz stellte seinem Team ein super Zeugnis aus: "Das war heute ein Topspiel von uns. Wir haben leidenschaftlich gekämpft." Spiel-Statistik:1. FC Eschborn: Stehling - Strenkert, Talijan, Hertlein, Gschwender - Nguyen (83. Leopold), Hilser, Velemir, Drescher - Oezer (68. Bari), FindikEintracht Trier: Loboué - Brighache, Kröner, Konrad, Zittlau - Watzka, Hollmann (46. di Gregorio) - Lewerenz, Abelski, Kuduzovic (83. Lubasa) - PagenburgTore: 1:0 Velemir (22.), 1:1 Kuduzovic (23.), 2:1 Talijan (56.), 2:2 Pagenburg (59.)Schiedsrichterin: Christine BaitingerZuschauer: 400