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Grevenmacher ist nicht der erhoffte Gradmesser

Grevenmacher ist nicht der erhoffte Gradmesser

Irsch/Saar. (AF) Doppelter Auftritt für Eintracht Trier in Irsch bei Saarburg: Sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft haben ihre Testspiele am Samstag auf der Anlage des SV Eintracht Irsch gewonnen.

Der Regionalligist gewann locker gegen den luxemburgischen Europa-League-Qualifikanten Grevenmacher mit 6:2 (4:1).

Zehn Minuten lang sah es so aus, als bekäme Eintracht-Trainer Roland Seitz endlich den Testspiel-Gegner, den er sich gewünscht hat: einen, der sein Team fordert und der die Schwachstellen aufdeckt. Die liegen vor allem in der Defensive. Auf der linken Seite (Drescher/Meha) läuft es bisher zudem besser als auf der rechten. Grevenmacher begann stark und bereitete den Trierern anfangs Probleme. Aber nach einem Doppelschlag von Torjäger Thomas Kraus (12./13.) und zwei tollen Freistoß-Toren von Kunstschütze Alban Meha (21./30.) war die Partie gelaufen. Grevenmacher gelang das zwischenzeitliche 1:3. Unmittelbar nach der Wiederanpfiff erhöhte Meha per Foulelfmeter auf 5:1 (47.). Dann schalteten die Trierer einen Gang zurück, ließen CSG mehr Raum. So verkürzte der frühere Eintrachtler Samir Louadj nach schönem Solo auf 2:5. Den Schlusspunkt setzte Thomas Kempny. Es war bereits das 70. (!) Eintracht-Tor im achten Vorbereitungsspiel. Was die Offensive angeht, war Seitz - in der ersten Halbzeit - hochzufrieden: "Viel besser geht's nicht. Aber in der Defensive haben wir noch viel Arbeit.", sagte Seitz. Bei den Luxemburgern kamen neben Louadj die Ex-Eintrachtler Sebastian Hartung, Tobias Lorig und Samy Habte (zweite Halbzeit) zum Einsatz.

Christian Müller musste wegen einer Verletzung passen, ebenso wie auf Eintracht-Seite Innenverteidiger Torge Hollmann, der wegen Oberschenkel-Problemen geschont wurde.