Im Fokus: Toni da Silva, Meister mit Trierer Vergangenheit

Im Fokus: Toni da Silva, Meister mit Trierer Vergangenheit

Antonio da Silva ist mit dem BVB deutscher Meister geworden. Der 33-jährige Brasilianer war in seiner Jugend nach Trier gekommen und hatte beim TSC Pfalzel und bei Eintracht Trier gekickt.

Trier/Dortmund. Antonio da Silva darf sich zum zweiten Mal deutscher Fußballmeister nennen. Nach dem Erflog 2007 mit dem VfB Stuttgart ist der Brasilianer nun mit Borussia Dortmund erneut Titelträger geworden.
Dabei liegen seine fußballerischen Wurzeln beim TSC Pfalzel. Da Silva war mit zwölf Jahren aus Brasilien nach Trier gekommen - seine Mutter war mit einem Trierer liiert. Er schloss sich in der D-Jugend zunächst dem TSC an, sein Talent katapultierte ihn aber schnell zur Trierer Eintracht. 1994/95 spielte er eine Saison nochmals in Rio de Janeiro, dann bei den Eisbachtaler Sportfreunden. 1997 wechselte er zu den Amateuren von Eintracht Frankfurt, 1999 zum Proficlub SV Wehen Wiesbaden und 2003 dann zum FSV Mainz. 2006 bis 2008 spielte er bei Stuttgart und wurde 2007 erstmals Deutscher Meister, es folgten der Karlsruher SC und 2009 eine Leihgabe an den FC Basel (Schweizer Meister- und Pokalsieger 2010) und schließlich im vergangenen Jahr das Engagement bei Borussia Dortmund. In seiner Profilaufbahn schoss er bisher 43 Tore.
Nach Trier habe da Silva keine Kontakte mehr, sagte er einst in einem Gespräch mit dem TV, erinnere sich aber noch gut an seine Jugend hier. sve

Mehr von Volksfreund