In Salmrohr wird wieder geschwitzt

In Salmrohr wird wieder geschwitzt

Beim ersten Training vor der neuen Saison in der Fußball-Oberliga, die am 6. August beginnt, haben in Salmrohr einige wichtige Akteure gefehlt. Trainer Robert Jung ist noch bis heute in Urlaub. Rodalec Souza und Pascal Meschak, die vor der Vertragsverlängerung stehen, kommen am Wochenende zurück.

Salmrohr. Der spielende Assistenztrainer Dino Toppmöller hatte die Leitung des ersten Trainings übernommen, bei dem alle Neuzugänge ihre erste Visitenkarte abgeben konnten. Bis auf Markus Schottes. Der Ex-Trierer hatte sich im März einen Kreuzbandriss zugezogen. "Drei bis vier Monate wird es noch dauern", sagt "Schotti", der nach acht Jahren in Trier "in Salmrohr eine neue Herausforderung sucht" und sehr optimistisch ist: "Ich bin davon überzeugt, dass wir einen guten Kader haben. Die Inte gration wird mir leichtfallen, weil ich fast alle Jungs sehr lange und gut kenne."
Wie Daniel Schraps, der nach seiner letzten Beinoperation, bei der ihm der stabilisierende Nagel aus dem Schienbein entfernt wurde, noch auf Krücken unterwegs war. "Wenn alles optimal läuft, bin ich vielleicht sogar schon beim Saisonauftakt dabei", sagt der Mittelfeldspieler, der vor einigen Jahren auch aus Trier ins Salmtal wechselte. Schraps setzt sich aber nicht unter Druck: "Wenn es bis dahin nicht hinhaut, kann ich auch damit leben."
Einer der Neuen, die bei der ersten Trainingseinheit voll im Einsatz waren, war David Wieber, der in der Jugend bereits für Salmrohr spielte und zuletzt für den Rheinlandliga-Absteiger SG Bullay/Zell aktiv war. "Ich bin nicht wegen des Abstiegs gewechselt", sagt der 22-Jährige, "mein Entschluss stand spätestens fest, als klar war, dass Jörg Bach seinen Trainerposten aufgibt." Auch er kennt in Salmrohr fast jeden Spieler. Nach einer auch von Verletzungen geprägten abgelaufenen Saison freut er sich auf die Oberliga "und die sportliche Perspektive, die mir hier geboten wird. Es ist ein Neuanfang in einem Kader, in dem ein gesunder Konkurrenzkampf herrschen wird." Den sieht auch Co-Kapitän Alexander Adrian als Anreiz: "Der Verein war cleverer als beim letzten Aufstieg, als gleich ein Dutzend Neue kamen. Der Kader ist punktuell sinnvoll ergänzt worden. Wir kennen die sportlichen und menschlichen Qualitäten der neuen Mitspieler, die nach meiner Überzeugung alle das Potenzial haben, in der Oberliga eine gute Rolle zu spielen."
Das sieht auch Toptorjäger und Jung-Assistent Dino Toppmöller "auf dem Papier" so, will aber erst ein paar Tage abwarten. "Mal sehen, wie die Jungs sich integrieren und wie sich die Hierarchie dann ändert. Jeder bekommt die Chance, sich einen Stammplatz zu erkämpfen." Die ersten Einheiten haben die Konditionsarbeit als Schwerpunkt, "aber wir wollen auch diesen Schwerpunkt, wann immer es sich anbietet, mit Ball absolvieren". Die ersten Tage sollen dem "Beschnuppern und der Teambildung dienen".
Den ersten Test absolviert der FSV schon am Samstag. Da sich kein anderer A-Ligist gefunden hat, wird es die eigene zweite Mannschaft (16 Uhr, Kunstrasenplatz) sein. wir Eintracht Trier II beginnt heute: Zwei Tage später als der Lokalrivale FSV Salmrohr startet Eintracht Trier II in die Vorbereitung. Die U 23 des Viertligisten geht mit einem stark veränderten Kader und mit Christian Mergens als neuem Trainer in die Vorbereitung. Heute Abend (19 Uhr) bittet Mergens zur ersten Übungseinheit. Insgesamt sind zehn Neuzugänge dabei. Mit David Thieser (zuletzt SV Morbach), Alexandru Balota (Traben-Trarbach) und Gilles Kettels (CS Petingen) kehrt ein Trio zur Eintracht zurück. Ausführlicher Bericht folgt. wir

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