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Jetzt ist es fix – Robin Garnier kehrt zu Eintracht Trier zurück

Fußball-Oberliga

Jetzt ist es fix – Robin Garnier kehrt zu Eintracht Trier zurück

Wechselt er die Trikotfarbe? Robin Garnier (in der Mauer ganz links), hier noch im Trikot von Alemannia Aachen, könnte vor einer Rückkehr nach Trier stehen. FOTO: Sebastian J. Schwarz / sjs / Sebastian J. Schwarz

Update Trier/Aachen Eintracht Trier hat ein Eigengewächs aus der Regionalliga zurückgeholt. Die Details.

Was sich dieser Tage angedeutet hatte, ist seit 17 Uhr offiziell: Fußball-West-Regionalligist Alemannia Aachen hat verkündet, dass sich der Verein und Robin Garnier auf eine Auflösung des noch bis Sommer 2021 laufenden Vertrags verständigt haben. In der Mitteilung heißt es, dass der 26-Jährige in seine Heimat zurückkehrt. Dort schließt er sich wieder Eintracht Trier an - am frühen Abend unterzeichnete er beim SVE einen Vertrag bis 2022. 

Damit ist eine spektakuläre Rückholaktion perfekt – und die Brüder Tim und Robin Garnier werden demnächst gemeinsam in der ersten Mannschaft des SVE spielen. Als Robin zwischen 2014 und 2017 im damaligen Regionalliga-Team der Moselaner aktiv war, spielte Tim noch in der Eintracht-Jugend.

Robin Garnier war Stammspieler in Aachen, aber dort augenscheinlich nicht richtig glücklich. Bereits vor der aktuellen Saison hatte die Eintracht die Fühler nach ihm ausgestreckt, seinerzeit noch erfolglos. Garnier fühlte sich den Moselanern stets eng verbunden. Wenn immer es die Zeit zuließ, hat er sich in der Vergangenheit bei Spielen der Eintracht blicken lassen – dabei gerne auch im Vereinstrikot.

Nun wollte er wieder komplett nach Hause – auch, um sich neben dem Fußball eine berufliche Perspektive zu erschließen. Des Geldes wegen, sagt er, habe er nicht beim SVE unterschrieben.

„Wir bedauern die Entscheidung, weil wir einen Leistungsträger verlieren, der immer mit Leidenschaft vorangegangen ist. Gerade in der heutigen von der Pandemie überschatteten Zeit ist es wichtig, sich neben dem Fußballsport ein zweites Standbein aufzubauen. Deshalb sind wir der Bitte des Spielers nachgekommen, künftig neben dem Beruf wieder in seiner Heimat für seinen Ausbildungsverein spielen zu können. Wir danken Robin für seinen Einsatz bei der Alemannia und wünschen ihm für den eingeschlagenen Weg alles Gute“, wird Sportdirektor Thomas Hengen in der Mitteilung der Alemannia zitiert.

Nach TV-Informationen gibt’s Anhaltspunkte für eine geplante Rückholaktion von Robin, der einst in Triers U17 und U19 sowie zwischen 2014 und 2017 im damaligen Regionalliga-Team des SVE aktiv war.

Dazu passt eine Meldung des Magazins „RevierSport“, wonach der 26-Jährige seinen noch bis Sommer 2021 laufenden Vertrag beim West-Regionalligisten Alemannia Aachen aufgelöst hat. Robin Garnier war Stammspieler beim Ex-Bundesligisten, dem Vernehmen nach aber dort nicht richtig glücklich. Bereits vor der aktuellen Saison soll die Eintracht die Fühler nach dem Defensivallrounder ausgestreckt haben, seinerzeit erfolglos. Garnier fühlt sich den Moselanern weiter eng verbunden – wenn immer es die Zeit zulässt, hat er sich in der Vergangenheit bei Spielen der Eintracht blicken lassen – dabei gerne auch im Vereinstrikot.

Gibt’s nun schneller als gedacht die Rückkehr? Sie wäre angesichts der Gesamtsituation wegen der Corona-Pandemie durchaus als spektakulär einzustufen.