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Knifflige Aufgaben für die Rheinlandligisten

Knifflige Aufgaben für die Rheinlandligisten

Der 27. Spieltag der Rheinlandliga könnte für einige Teams richtungweisende Bedeutung haben. Das gilt in erster Linie für das Kellerduell zwischen dem SV Dörbach und der Spvgg. Burgbrohl.

Trier. (wir) "Es stehen noch acht Spiele aus, und davon müssen wir fünf gewinnen." Diese Rechnung hat Dörbachs Vorsitzender Peter Stoffel aufgemacht. Ein Erfolg gegen die punktgleichen Gäste wäre natürlich von besonderer Bedeutung. Dörbach hat von allen Teams mit 24 Punkten die schlechteste Ausgangsposition, weil das die Bilanz nach 26 Spielen ist. Der Gegner hat zwei weniger absolviert, im neuen Jahr aber noch keinen einzigen Punkt gewonnen.

Wichtig für oben und unten ist das Derby zwischen der Trierer Eintracht und der SG Udler. "Wir haben zwar nichts zu verlieren und sind auch klarer Außenseiter", sagt Udlers Trainer Jörg Stölben, "aber wir nehmen natürlich gerne jeden Punkt mit, wenn er erreichbar ist."

Gleiches gilt auch für die SG Badem/Kyllburg/Gindorf, die die SG Mülheim/Kärlich erwartet. Trainer Wolfgang Neumann liegt das unglückliche und unnötige 2:3 gegen Neitersen noch immer im Magen. Er sieht die Koblenzer als "den eigentlich schwierigeren Gegner" an, erhofft sich dennoch einen Dreier um die größte Abstiegsnot zu lindern. "Das ist die Mannschaft, die am schnellsten von Abwehr auf Angriff umschaltet", nennt Salmohrs Trainer Robert Jung als eine der größten Stärke des FV Engers. Den Oberliga-Absteiger sieht er daher "und weil sie sehr defensivstark sind", als "harten Brocken" an.

Wenn es denn Teams gibt, die das Wochenende entspannt angehen können, dann sind das der SV Mehring, die SG Zell/Bullay-Alf und der SV Morbach. Die beiden Erstgenannten treffen im Derby aufeinander. Und ganz so entspannt, wie es der Blick auf die Tabelle zulassen könnte, sieht SG-Trainer Jörg Bach die Lage nicht: "Wir haben selbst vorgemacht, wie schnell es nach unten und nach oben geht. Ich bin erst beruhigt, wenn wir 41 Punkte haben."

In Mehring stellt sich sein Team quasi von selbst auf. Der Personalmangel ist so groß, dass mit Fabian Schneider ein A-Junior von Beginn an spielen muss. "Wiedergutmachung für die schwächeren Leistungen in den beiden letzten Partien" fordert Trainer Thorsten Haubst vom SV Morbach, der beim Schlusslicht in Malberg antreten muss. Schon vor der Partie nimmt er seinen Schützlingen jedes Alibi: "Auch wenn mit Michael Fleck und Patrick Dres zwei wichtige Offensivkräfte fehlen, erwarte ich beim Schlusslicht einen Sieg."