Saarbrücker Teams stärker als der Trierer Nachwuchs

Saarbrücker Teams stärker als der Trierer Nachwuchs

Die letzten Spiele der U-19- und U-17-Regionalliga-Teams der Trierer Eintracht unter der Verantwortung der bisherigen Trainer endeten mit Niederlagen gegen die Mannschaften des 1. FC Saarbrücken, die in beiden Klassen auch Titelträger wurden.

A-Junioren-Regionalliga: 1. FC Saarbrücken - SV Eintracht Trier 4:1 (3:0) Jugendkoordinator und U-19-Trainer Reinhold Breu wurde in Saarbrücken von seinem Assistenten Christian Lutz vertreten, der die Ankündigung, offensiv beim Meister zu agieren, auch umsetzen ließ. Der Schuss ging aber nach hinten los, denn schon nach einer halben Stunde war die Partie entschieden.

20 Minuten waren die Moselaner gleichwertig, sehr zur Freude von FCS-Coach Bernd Rohrbacher, der diese Partie, die nur noch statistische Bedeutung hatte, als Härtetest für die anstehende Relegation zum Aufstieg in die 1. Bundesliga gegen Kickers Offenbach nutzten wollte. Nach dem Anschlusstreffer von Chistopher Spang schöpfte Trier nochmals Hoffnung, aber nur fünf Minuten später war die Begegnung nach dem vierten Treffer des FCS entschieden. Der dritte Platz der Trierer in der Endabrechnung liegt im Bereich der vor der Saison angepeilten Zielsetzung.

SV Eintracht Trier 05: Rick Hess - Pit Siebenaler, Sven Haubrich, Philipp Galle, Vic Speller - Nicolas Jakob, Christopher Spang, Robin Garnier (65. Daniel Braun), Christopher Theisen (80. Paul-Moritz Linz) - Burak Sözen, Besart Aliu (20. Ryan Klapp); Trainer: Christian Lutz Tore: 1:0 (20.) Johannes Wurtz, 2:0, 3:0 (29./31.) Frederic Ehrmann, 3:1 (56.) Christopher Spang, 4:1 (61.) Johannes Wurtz Schiedsrichter: Matthias Edrich (St. Wendel) - Zuschauer: 80

B-Junioren-Regionalliga: SV Eintracht Trier 05 - 1. FC Saarbrücken 1:2 (0:0) "Manchmal ist Fußball ungerecht", urteilte Triers Coach Ansgar Heck nach der knappen Niederlage gegen den Meister. "Das Spiel hätte genauso gut umgekehrt enden können. Nach großartigen 90 Minuten von beiden Seiten wäre ein Remis wohl das gerechteste Resultat gewesen." Heck wollte sich aber nicht mehr allzu lange mit dieser einen Partie aufhalten, sondern zog ein Gesamtresümee. Der 45-Jährige war ingesamt sechs Jahre für die Eintracht als Assistent und Trainer in verschiedenen Mannschaften verantwortlich, die Partie gegen den FCS war das letzte Ligaspiel unter seiner Verantwortung.

Wenn der Pokalwettbewerb abgewickelt ist, in dem die Eintracht das Halbfinale gegen Mayen (Mittwoch, 19 Uhr, Moselstadion) erreicht hat, wird Heck die -Junioren der SG Ruwertal übernehmen. Der Abschied war eigentlich nicht vorgesehen. "Als sich im Winter der Weggang von Reinhold Breu abzeichnete, haben ich gemeinsam mit Bernhard Weis, Frank Thieltges und Lars Uder eine Konzeption für die Nachwuchsabteilung ausgearbeitet. Der Verein hat diese Konzeption auch entgegen genommen, sich dann aber entschieden, sie mit anderen Personen fortzusetzen", sagt Heck. Das findet er "sehr, sehr schade, zumal alle Jahrgänge eine gute Entwicklung genommen haben und ich diese erfolgreiche Arbeit, die sehr viel Spaß gemacht hat, gerne fortgesetzt hätte."

Die U 17, die in der Hinrunde unter großen Personalproblemen litt, hat in der zweiten Saisonhälfte gezeigt, was in ihr steckt. Die Eintracht war viertbestes Rückrundenteam und schloss die Spielzeit auf einem guten fünften Rang ab.

SV Eintracht Trier 05: Mike Neumann - Benedikt Decker, Marius Gehlen, Fabian Heck, Kevin Heinz - Dominik Thielmann (53. Robin Garnier), Marc Inhestern, Dennis Haas (63. Dominik Kinscher), Albutrin Aliu (75. Ramon Stief) - Michael Kohns (68. Frederik Mitev), Fabrice Schirra; Trainer: Ansgar Heck Tore: 1:0 (47.) Albutrin Aliu, 1:1 (57.) Philipp Mandla, 1:2 (75.) Andreas Koch Schiedsrichter: Michael Müller (Wellen) - Zuschauer: 120 wir

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