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Starker Auftritt: Trier feiert ersten Saison-Heimsieg

Nicht immer ging es so eng zu wie in diesem Duell zwischen Martin Roeser (vorne links) und Maximilian Watzka. Am Ende siegte Eintracht Trier gegen Wormatia Worms verdient mit 1:0.
Nicht immer ging es so eng zu wie in diesem Duell zwischen Martin Roeser (vorne links) und Maximilian Watzka. Am Ende siegte Eintracht Trier gegen Wormatia Worms verdient mit 1:0. FOTO: Hans Krämer
Trier. Im dritten Saison-Heimspiel ist Fußball-Regionalligist Eintracht Trier der erste Sieg gelungen. Am Freitagabend hielt der SVE Wormatia Worms mit 1:0 in Schach.

Erleichtert klatschten sich die Eintracht-Spieler ab. Es war geschafft. Nach 90 intensiven Minuten feierte Trier gegen Worms den ersten Heimerfolg in dieser Spielzeit. Schon nach 120 Sekunden bekam der SVE eine grandiose Chance zur Führung auf dem Silbertablett serviert. Schiedsrichter Thomas Münch ahndete nach einer Ecke von Steven Lewerenz ein Handspiel von Nassim Banouas - Elfmeter. Fahrudin Kuduzovic, in der vorigen Saison sieben Mal bei sieben Versuchen vom Punkt erfolgreich, scheiterte diesmal mit einem schlecht geschossenen Strafstoß an Wormatia-Torwart Kevin Knödler. In der 17. Minute hatte der SVE dagegen einfach nur Pech. Alon Abelski lupfte den Ball nach einem Schnitzer von Banouas an die Querlatte. Die Eintracht hätte schon vor der Pause ein Tor verdient gehabt, weil sie vor 1734 Zuschauern im Moselstadion die druckvollere Mannschaft stellte. Belohnt wurden die Moselaner aber erst in der 56. Minute. Nach einer Hereingabe von Neuzugang Thomas Konrad köpfte Chhunly Pagenburg aufs Tor. Knödler klärte noch vor die Füße von Maximilian Watzka, der den Ball ins Netz drosch. Gutgeschrieben wurde der Treffer aber bereits Pagenburg. Weil aufseiten der Eintracht Fabian Zittlau kurzfristig wegen Adduktorenproblemen ausfiel, kam der erst in dieser Woche verpflichtete Konrad direkt zum Startelf-Debüt. Er spielte rechts in der Abwehrkette, Kapitän Fouad Brighache rückte auf die linke Seite. Trier lief damit im sechsten Saisonspiel zum dritten Mal mit einer veränderten Defensivformation auf. Im linken Mittelfeld ersetzte Watzka Christoph Anton. Beim 21-Jährigen aus Schoden wurde am Freitag bei einer Kernspin-Untersuchung ein Außenbandriss am linken Sprunggelenk diagnostiziert. Glück im Unglück: Das Syndesmoseband ist nicht wie befürchtet beschädigt. Die Wormatia, in der ersten DFB-Pokalrunde kürzlich Überraschungssieger gegen Hertha BSC Berlin, musste nach dem Rückstand mehr tun, kam aber nur bei zwei Distanzschüssen von Tim Bauer und Lucas Oppermann noch gefährlich vors Eintracht-Tor (66., 67.). bl Eintracht Trier: Lengsfeld - Konrad, Klinger, Hollmann, Brighache - Kröner - Lewerenz (89. Spang), Kuduzovic, Abelski (90./+2 Dingels), Watzka - Pagenburg (81. Fuchs) Wormatia Worms: Knödler - Böcher, Roesner, Banouas, Krettek - Roeser, Abele, Wittke (26. Steil), Bauer - Oppermann (79. Feucht), Jabiri (60. Toch) Tor: 1:0 Pagenburg (56.) Schiedsrichter: Thomas Münch Zuschauer: 1734