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Talentschau Porta-Nigra-Cup

Beim Porta-Nigra-Cup am Samstag ist Gastgeber Eintracht Trier (hier im Spiel gegen Jahn Regensburgs Nachwuchs) schon in der Vorrunde ausgeschieden. Das Turnier hat sich dennoch zu einem Aushängeschild für Trier entwickelt. TV-Foto: Hans Krämer
Beim Porta-Nigra-Cup am Samstag ist Gastgeber Eintracht Trier (hier im Spiel gegen Jahn Regensburgs Nachwuchs) schon in der Vorrunde ausgeschieden. Das Turnier hat sich dennoch zu einem Aushängeschild für Trier entwickelt. TV-Foto: Hans Krämer
Trier. Bei der dritten Auflage des Porta-Nigra-Cups, eines der bestbesetzten Hallenturniere für Jugendmannschaften, sind Mannschaften aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland in Trier gegeneinander angetreten. Der "Erfinder" des Turniers, Eintracht-Jugendkoordinator Reinhold Breu stellt mit Stolz fest: "Dass Borussia Dortmund kommt, sagt genug über den Stellenwert der Veranstaltung." Von unserem Mitarbeiter Willi Rausch

Der schwarz-gelbe Nachwuchs kam nicht nur, er siegte auch. Um genau zu sein: Die U-13-Fußballer von Borussia Dortmund verteidigten den im Vorjahr errungenen Titel beim Trierer Porta-Nigra-Cup. "Als wir die Gruppenspiele hinter uns hatten, hatte das Turnier ein tolles Niveau", stellte Reinhold Breu fest, der auch der Orga-Chef der Veranstaltung war.

Bei der U 11 siegte der VfL Bochum, der sich etwas überraschend schon in den Gruppenspielen gegen Mainz mit 5:2 durchgesetzt hatte. Am ersten Turniertag traten die zwölf Mannschaften der U 13 in der Uni-Halle an. Hier überzeugte Qualifikant Swift Hesperange, das gegen Dortmund in der Zwischenrunde nur knapp mit 1:3 unterlag. Der BVB kassierte in den Gruppenspielen sogar eine 2:4-Niederlage gegen den FC Metz. Im Halbfinale nahmen die Schwarz-Gelben dann Rache. 5:1 hieß bei der zweiten Auflage das Endergebnis. Im Finale kam der BVB ebenfalls nicht in Bedrängnis. Der Sieg gegen Bochum fiel deutlich aus. Die Eintracht war bereits in der Vorrunde gescheitert.

Auch bei der U 11 waren zwölf Teams am Start und hier schlugen sich die Lokalmatadore weitaus besser. Gegen den späteren Turniersieger aus Bochum führten die 05er bis zwei Minuten vor Schluss mit 3:2, kassierten dann noch zwei Treffer und eine unglückliche Niederlage.
Internationaler Charakter wertet Turnier auf

"Da hat uns die Cleverness gefehlt", urteilte Trainer Ralf Grün. Schwerstarbeit hatten die Knirpse in den blauen Trikots dann gegen die TuS Koblenz zu verrichten. Gegen die Rheinländer setzten sie sich erst im Neunmeterschießen mit 6:5 durch. Im Endspiel war dann der FC Metz der Gegner, der mit 3:0 geschlagen wurde. Am Start in dieser Altersklasse waren auch die Qualifikanten FSV Trier-Tarforst und Fortuna Saarburg. Während der FSV ohne Erfolgserlebnis blieb, gelang den Fortunen nach Treffern von Marius Heck, Kai Puschmann und Philipp Schwarz ein beachtliches 3:3 gegen den 1. FC Saarbrücken.

Am Ende des Turniers, nachdem die Pokalsiege stürmisch gefeiert worden waren, fand Roman Gottschalk, im Eintracht-Vorstand der Ansprechpartner für die Jugendabteilung, lobende Worte: "Der internationale Charakter hat das Turnier nochmals aufgewertet. Das Lob, das ich von allen Teams und Besuchern gehört habe, gebe ich gerne weiter: Die Organisation und die Betreuung waren hervorragend."