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Es läuft nicht bei der Eintracht
Was ist für Trier in dieser Saison möglich?

FOTO: unsplash.com / Fachry Zella Devandra
Schon in den vergangenen Jahren wurde der SV Eintracht Trier 05 von einigen Krisen gebeutelt. Zuletzt war es der Abstieg aus der Regionalliga, der für Aufsehen sorgte. Inzwischen zählt der Verein auch in der Oberliga nicht mehr zu den Favoriten auf den Aufstieg. Die aktuellen Turbulenzen wurden zuletzt vom Trainerwechsel erneut in trauriger Weise zum Ausdruck gebracht. Doch worauf können die Fans in dieser Saison noch hoffen?


Blickt man auf die bisherigen Ergebnisse des SV Eintracht Trier 05, so wird ein großes Problem deutlich. In den ersten 12 Spielen der Saison konnte das Team nur 14 Punkte holen. Diese schwache Bilanz reicht gerade einmal für einen Platz im unteren Mittelfeld der Tabelle aus. Sollte sich die Durststrecke auch nach dem Trainerwechsel fortsetzen, so besteht weiterhin die Gefahr das Abstiegs. Dann ließe sich behaupten, dass der Club endgültig in der fußballerischen Bedeutungslosigkeit angekommen ist.

Viele Fans wandten sich in der letzten Zeit höherklassigen Vereinen zu. In der Region ist etwa der große 1. FC Kaiserslautern, der jedoch nur in der dritten Liga spielt, ein großer Zuschauermagnet. Die Quoten der Buchmacher belegen zudem mehr als deutlich, dass sich der Verein auf dem absteigenden Ast befindet. Einen Vergleich der Angebote finden Sie hier.

Die Konkurrenz gibt den Ton an


Vor der Saison mussten die Verantwortlichen damit umgehen, dass der direkte Wiederaufstieg in die Regionalliga gescheitert war. Schnell wurde die neue Saison ins Visier genommen, um das Geschehene nach Möglichkeit rückgängig zu machen und wieder zu alter Stärke zu finden. Doch in diesen Tagen sind es andere Vereine, die in der Liga die Nase vorn haben. Dazu zählt zum Beispiel die TuS Rot-Weiß Koblenz. Diese konnte im gleichen Zeitraum 31 Punkte sammeln und sich so mit Abstand auf den ersten Platz in der Tabelle hieven. Sollte das Team dazu in der Lage sein, seine aktuell gute Form zu halten, so stünde dem Aufstieg in die Regionalliga nur noch wenig im Wege.

Überraschend gelang es auch der TuS Mechtersheim, sich in der Spitzengruppe festzusetzen. Aktuell liegt der Club auf einem soliden zweiten Rang in der Tabelle und könnte auf diese Weise noch die Relegation um den Aufstieg erreichen. Diese Clubs haben damit eine Position eingenommen, wie sie Trier im Vorfeld der Saison für sich geplant hatte.

Der Blick auf den Kader


In Anbetracht guter Verstärkungen, die im Sommer trotz des knappen Budgets getätigt werden konnten, waren viele Fans für den Verlauf des Jahres zuversichtlich. Doch wie der heutige Blick auf die Lage der Dinge zeigt, konnten viele neue Spieler nicht schnell genug in die bestehende Mannschaft integriert werden. Nur so sind die großen Lücken zu erklären, wie sie in den Spielen zuletzt immer wieder beobachtet werden konnten.

Aktuell sind es vor allem junge Talente, die einen Lichtblick für den Verein möglich machen. Zuletzt konnte etwa Innenverteidiger Stephan Schuwerack zu alter Stärke finden. Der erst 20-jährige soll sein Potenzial in Trier in den kommenden Jahren entfalten. So hängt auch die gesamte Bilanz des Vereins in nächster Zeit sehr stark vom Potenzial der Talente ab, die aktuell das Trikot des SV Eintracht Trier 05 tragen.