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Wieder ein Matchball für die Eintracht-Reserve

Wieder ein Matchball für die Eintracht-Reserve

Ohne die erste Saisonhälfte würde Aufsteiger Eintracht Trier II in der Fußball-Oberliga Südwest um den Titel mitspielen. Die Steigerung in der Rückrunde (11 Spiele/20 Punkte) war aber auch dringend erforderlich, denn mit derselben Bilanz wie im ersten Abschnitt der Spielzeit, als man aus derselben Anzahl an Begegnungen gerade mal neun Punkte holte, wäre die Liga nicht zu halten.

Wegen der deutlichen Steigerung im neuen Jahr gehen die 05er auch als Favorit in die Partie gegen SG Bad Breisig (heute, Mittwoch, 20 Uhr, Moselstadion).

Als Warnung davor, den Vorletzten auf die leichte Schulter zu nehmen, "müssen allen zwei Resultate dienen" (Trainer Frank Thieltges). Den ersten "Matchball" vergab die Eintracht vor vier Spieltagen mit dem 0:2 auf eigenem Platz gegen Wirges, dann gewann der Mitaufsteiger aus der Kurstadt am vergangenen Wochenende mit 4:1 gegen Hauenstein. Ein Resultat, das Thieltges nicht ungelegen kommt, weil es seinen Schützlingen klarmacht, dass die Gäste sich noch nicht aufgegeben haben.

Dennoch spricht vieles für Trier. Nicht nur die weitaus bessere Rückrundenbilanz, auch die aktuelle Formkurve. Die drei letzten Spiele wurden gewonnen und Bad Breisig hat in der gesamten Saison auswärts versagt. In 14 Spielen gelangen nur vier Remis; Siege: Fehlanzeige.

"Wenn wir das Ding gewinnen, dann sind wir bei noch sechs ausstehenden Spielen nach menschlichem Ermessen durch", sagt Thieltges. Und deshalb sind er, sein Trainerkollege Bernhard Weis und das gesamte Team auf Sieg programmiert.

Außer den Langzeitverletzten plagen sich Pascal Orth und Christoph Anton mit Blessuren herum. Da sie der 1 Mannschaft nicht ins Gehege kommen, darf das Duo Thieltges/Weis auf "Hilfe von oben" hoffen.

Das Hinspiel verloren die 05er nach einer 1:0-Führung noch völlig unnötig mit 1:2 Aber damals hatten die Trierer noch nicht die Stabilität und Kontinuität, die sie in der Rückrunde auszeichnet. Groß überraschen wird die SG die Gastgeber wohl nicht können. Der Kader hat sich seit der gemeinsamen Saison 2009/10 in der Rheinlandliga nicht relevant verändert. Damals machte Trier die Meisterschaft vor den Breisigern erst am letzten Spieltag perfekt. Im Abstiegskampf soll die Entscheidung aber nun früher fallen. wir