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Bittere Pillen: Keine Punkte für die Besten der Region

Bittere Pillen: Keine Punkte für die Besten der Region

In der Frauen-Fußball-Regionalliga endeten die ersten Auswärtsspiele der Saison mit Enttäuschungen. Während Issel einem vergebenen Sieg nachtrauerte, war Aufsteiger Dörbach in Montabaur ohne Chance.

(wir) Nach dem 1:2 (1:1) bei der 2. Mannschaft des 1. FC Saarbrücken war Issels Coach Stefan Jostock „frustriert, weil wir das dominiert haben. Nur der konsequente Abschluss hat gefehlt.“ Wie schon vor Wochenfrist beim Sieg über Rehweiler. Die frühere Isseler Torfrau Julia Koch, die beim FCS das Tor hütete, musste ihr Können gar nicht zeigen, „weil wir alles daneben oder drüber gesetzt haben.“ Der Führungstreffer durch Carina Philippi auf Zuspiel von Lisa Wagner war Ausdruck der Überlegenheit der Gäste, die aber kurz vor der Pause durch Annalena Morche den Ausgleich hinnehmen mussten. Diesem „Zufallsprodukt“ (Jostock) folgten bis in die Schlussphase hinein Isseler Chancen in Serie – den Treffer aber machte Saarbrücken. Nathalie Quinten staubte einen Abpraller von der Latte zum Endstand ab.

Regionalliga Südwest:

1. FC Saarbrücken II – TuS Issel 2:1 (1:1)

TuS Issel: Rebekka Beck – Rebekka Pelzer, Simone van Bellen, Svenja Harten (68. Rebekka Pelzer), Anne Schell – Melanie Beilz, Antonia Hornberg, Lisa Wagner, Carina Philippi – Christina Rosen, Isabel Meyer (63. Julia Oberhausen)
Tore: 0:1 (13.) Carina Philippi, 1:1 (40.) Annalena Morche, 2:1 (88.) Nathalie Quinten
Schiedsrichter: Tim Probst (Saarwellingen) – Zuschauer: 50

„Kämpfen, Fehlanzeige“, lautete das enttäuschende Fazit von Co-Trainer Carsten Herres nach der 1:5 (1:3)-Pleite des Aufsteigers beim 1. FFC Montabaur. Gute Noten verteilte Herres nur an Torfrau Christina Sodar-Dörr und Jenny Keils. „Wir konnten die kurzfristigen Ausfälle von Sonja Franz und Anne Marx, die Umstellungen erforderten, nicht kompensieren“, so Herres weiter. Nur Sodar-Dörr verhinderte mit etlichen Glanzparaden in der ersten Halbzeit ein Debakel. Der Anschlusstreffer durch Franziska Steilen kurz vor dem Wechsel ließ nochmals Hoffnung aufkommen. Aber nach der Pause änderte sich nichts. Dörbach hatte Glück, dass bei Montabaur nach dem fünften Treffer die Intensität nachließ. Das Schlussfazit von Trainer Sebastian Spreier: „Wir sind in dieser Liga noch nicht angekommen.“
1.FFC Montabaur-SV Dörbach 5:1 (3:1)

SV Dörbach: Christina Sodar-Dörr – Elisabeth Irmisch, Jutta
Steinebach, Katja Schmitt – Susanne Mehn, Sabine Lehnertz, Eva Thomas (68. Isabell Jarczinksi), Jenni Keils, Jenni Mayer (57. Hannah Gobrecht) – Sandra Prüm, Franziska Steilen; Trainer: Sebastian Spreier
Tore: 1:0, 2:0, 3:0 (4./18./34.) Melina Schmitt, 3:1 (38.) Franziska Steilen, 4:1 (48.) Tina Burgmann, 5:1 (50.) Anna Pies
Schiedsrichter: Andreas Egenolf (Nentershausen) – Zuschauer: 60