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Frauen-Fußball: Äquatorial-Guinea zieht in die Sportschule Bitburg um

Frauen-Fußball: Äquatorial-Guinea zieht in die Sportschule Bitburg um

Die Frauen-Fußball-Nationalmannschaft von Äquatorial-Guinea sorgt für einen Paukenschlag. Der WM-Teilnehmer wechselt kurz nach der Ankunft in Deutschland sein Quartier und zieht von Münster nach Bitburg um.

Münster/Bitburg. Die Frauen-Nationalelf aus Äquatorial-Guinea ist momentan fast täglich für Schlagzeilen gut. Völlig überraschend ist der WM-Teilnehmer aus Westafrika bereits am vergangenen Montag als erste Delegation in Deutschland eingetroffen — knapp sechs Wochen vor Beginn der WM. Und nun das: Kurz nach der Ankunft wechselt der 32-köpfige Tross sein Quartier. Von Münster zieht das Team in die Sportschule Bitburg um.
"Dort haben sie alle Möglichkeiten, die sie brauchen. Sie sind glücklich", sagt Mannschaftsbetreuer Pantaléon Mayiboro. In Münster kam die Equipe zur Erkenntnis, dass die Trainingsbedingungen in der bezogenen Johanniter-Akademie schlechter seien als in Äquatorial-Guinea. Mayiboro: "Mit dem Hotel waren die Mädchen zufrieden. Die Mannschaft vermisste jedoch eine Anlage mit Schwimmbad und Kraftraum."
Auf Vermittlung des WM-Organisationskomitees reist die Mannschaft nun in die Eifel. Dort kann sie bis zum 20. Juni bleiben.
Willi Käfer-Ewertz, Besitzer der Sportschule Bitburg, hat keine Zweifel, dass sich seine Mitarbeiter kurzfristig auf die unerwarteten Gäste einstellen werden: "Wir sind flexibel und freuen uns. Das ist ein Beleg dafür, dass sich unsere guten Trainingsbedingungen herumsprechen."
Äquatorial-Guinea erlebt seine WM-Premiere am 29. Juni in Augsburg gegen Norwegen. Mit knapp 700 000 Einwohnern ist es das bisher kleinste Teilnehmer-Land bei einer Frauen-Weltmeisterschaft. dpa/bl