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Durchwachsener Saisonstart
Gelingt dem FCK noch der Aufstieg?

FOTO: unsplash.com / Slava Keyzman
Nach der schwachen sportlichen Bilanz der Eintracht Trier drücken in der Region viele Menschen dem 1. FC Kaiserslautern die Daumen. Doch dieser tut sich nach seinem Abstieg in die dritte Liga noch immer schwer. Nach einem durchwachsenen Start in die Saison stellt sich nun also die Frage, ob der direkte Wiederaufstieg in die zweite Liga überhaupt noch möglich ist. Wir blicken auf einige zentrale Aspekte.


Nach 11 gespielten Spieltagen konnten sich die Roten Teufel zumindest etwas in der Tabelle der Liga fangen. Zu Beginn war es den Spielern nicht gelungen, die Körperlichkeit der Liga anzunehmen und in gleicher Weise dagegenzuhalten. So sah es aus, als würde der Verein nun sogar gegen den Abstieg in die Regionalliga spielen. Es folgten mehrere Befreiungsschläge, bei denen die spielerische Klasse der Mannschaft einmal mehr zum Ausdruck kam. Inzwischen steht das Team von Trainer Michael Frontzeck wieder auf einem ordentlichen achten Platz und blickt auf bisher 14 gesammelte Zähler.

Die Quoten der Buchmacher im Bereich der Saisonwetten offenbarten die starken Aufstiegschancen vor der Saison. Alles sah so aus, als könnte sich der FCK vom Druck der vergangenen Jahre befreien und mit vielen Fans im Rücken den Aufstieg ins Visier nehmen. Inzwischen sind die Quoten für einen Aufstieg der Roten Teufel wieder deutlich höher. Wo die besten Angebote zu finden sind, stellt etwa die Seite fussball-wetten.com dar

Der junge Kader


Viele erfahrene Spieler verließen den FCK, als dieser den Gang in die dritte Liga antreten musste. Sie sahen diesen als Knick in der eigenen Karriere an und ließen sich nicht auf dieses Risiko ein. Um trotz des knappen Budgets wieder an viele talentierte Spieler zu kommen, bediente sich der Klub vor allem in der eigenen Jugend. Von dort kamen einige große Talente nach oben, die ihr Potenzial in den kommenden Monaten entfalten sollen. Dadurch erreicht der Kader ein sehr junges Durchschnittsalter, welches stets ein Hinweis auf Schwankungen in der Leistung des Teams sein kann. Auf der anderen Seite erhöht sich durch diesen Schritt auch das Entwicklungspotenzial, welches noch in den kommenden Wochen und Monaten ausgeschöpft werden kann.

Die Konkurrenz ist stark

Sogleich lohnt es sich natürlich, einen Blick auf die anderen Kandidaten des Aufstiegs zu werfen. Zwar wurde schon vor der Saison gesagt, dass in dieser Spielzeit jeder jeden in der dritten Liga schlagen können würde. Dennoch gelang es zwei Mannschaften, sich einen kleinen Vorsprung an der Spitze zu sichern. Dazu zählt einerseits der KFC Uerdingen, welcher mithilfe großer finanzieller Unterstützung über Stars wie Kevin Großkreutz oder Stephan Aigner im Kader verfügt. Gewachsen sein dürften die Ansprüche auf ein erfolgreiches Jahr aber auch beim VfL Osnabrück. Dieser beendete jüngst eine erfolgreiche Serie des FCK und konnte sich durch diese drei Punkte und die bessere Tordifferenz an die Spitze der Tabelle setzen. Sollten die Roten Teufel ihre Aufholjagd in den kommenden Monaten fortsetzen, so müssen auch diese Teams als große Hürden überwunden werden, um sich den Weg nach oben zu bahnen.

Es müssen somit einige Punkte zusammenkommen, um noch in dieser Saison in die zweite Liga zurückkehren zu können. Schon jetzt blicken die Fans und Verantwortlichen mit großer Spannung auf die weitere Entwicklung in der Saison. So könnte bereits die Periode bis zum Winter zeigen, welches Potenzial im Team steckt.