Abhaken und aufsteigen

Ansturm auf den Betzenberg: Den Weg des 1. FC Kaiserslautern in die Bundesliga wollen viele Fans live im Stadion mitverfolgen. Am Samstag, 13 Uhr, gibt es die nächste Gelegenheit dazu gegen Union Berlin.

Kaiserslautern. (jüb) "Ich habe bereits eine Idee, aber ich weiß noch nicht, ob sie umsetzbar ist." Der akribische Arbeiter und Vorbereiter Marco Kurz hat die 1:2-Niederlage von Oberhausen ("So einen Tag muss man einer jungen Mannschaft mal zugestehen") bereits abgehakt und das drittletzte Heimspiel dieser Zweitliga-Saison im Fokus. Defensiv-Spezialist Georges Mandjeck ist wegen seiner zehnten Gelben Karte gesperrt. Gesucht wird ein Ersatz für den Kameruner an der Seite des Abräumers Jiri Bilek.

Zur Disposition stehen zwei Namen: Daniel Pavlovic, der im Donnerstag-Training die Mandjeck-Position einnahm und - etwas überraschend - Bastian Schulz. Der Ex-Hannoveraner steht erstmals seit seinem am 5. Dezember erlittenen Kreuzbandanriss wieder im Kader. "Er hat das Spiel bei der U 23 gut verarbeitet", bestätigte der Trainer. Wiedergutmachung müsse die Elf nicht betreiben. "Natürlich hat uns das nicht gefallen, was in Oberhausen in den zweiten 45 Minuten abgelaufen ist, aber die Mannschaft spielt fast die ganze Saison am Limit. Da kann so ein Ausreißer nach unten mal vorkommen." Für Samstag gehen die Lauterer davon aus, "dass wir die 40 000er Marke auf den Rängen knacken können." In den Diensten des Gegners, Union Berlin, stehen übrigens die Ex-Trierer Christian Stuff und Shergo Biran.

Unter Dach und Fach ist bereits der erste Neuzugang für die nächste Saison. Vom MSV Duisburg wird Mittelfeldspieler Christian Tiffert zu den Roten Teufeln wechseln. Mittlerweile geht wohl nicht nur Tiffert davon aus, in der nächsten Saison in der ersten Liga zu spielen. "Wir wollen unsere Position so lange wie möglich verteidigen", umriss Alexander Bugera immer noch etwas vielsagend das Ziel der Mannschaft für die nächsten Wochen. Und diese Position bedeutet nun einmal nichts anderes als den Aufstieg.