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AOK-Mini-WM: Schirmherr Kohr zu Gast in Schweich

Schweich  : Exotisches Flair und ein prominenter Gast

AOK-Mini-WM: Vier Vorrundenturniere am Wochenende – Schirmherr Dominik Kohr war zu Gast in Schweich.

Einige Schweicher rührten am Samstagmorgen noch schlaftrunken in ihrem Kaffee, da herrschte auf der Sportanlage am Winzerkeller gegen neun Uhr Hochbetrieb: Rund eine Stunde vor dem Auftakt in den Vorrundengruppen A und B waren bereits die meisten E-Junioren mitsamt ihrer Trainer, Betreuer, Fans und Eltern vor Ort und konnten es kaum erwarten, bis es endlich losgehen sollte.

Auf den zwei Kleinspielfeldern lieferten sich die E-Junioren dann teils torreiche Spiele mit deutlichem Ausgang, teils auch sehr spannende Duelle. Auch jene, die das Endturnier am kommenden Samstag im Trierer Moselstadion verpassten, wie etwa die für den Iran angetretenen und von einer großen Fankolonie begleiteten Zehn- und Elfjährigen der JSG Thalfang, hatten ihre Teilnahme in Schweich keinesfalls bereut, wie auch das Trainerduo Volker Leonhard und Thorsten Damm betonte: „Wir haben wichtige Erfahrungen sammeln können.“

Kreativ und lautstark waren auch die Fangruppen der meisten anderen Teams, verbreiten gar exotische Stimmung: Die Ägypter aus Bernkastel-Kues hatten sogar Kamele in Miniaturformat dabei, die Saudis von der JSG Meerfeld aus der Vulkaneifel kamen als Scheichs verkleidet, und die Anhänger der Spanier rollten ein großes Banner aus („Viva Espana – vamos amigos“). „Großartig die Begeisterung – auf den Plätzen und auf den Rängen“, zeigte sich auch Schirmherr Dominik Kohr angetan von der Stimmung.

Der Bundesligaprofi von Bayer 04 Leverkusen schrieb eifrig Autogramme, stand für jede Menge Selfies zur Verfügung und schüttelte zahlreiche Hände – einst spielte er als Mitglied des TuS Issel für die JSG Schweich. Auch sein Vater Harald, früher sehr erfolgreicher Goalgetter der Trierer Eintracht und später auch in der Bundesliga beim 1. FC Kaiserslautern, war dabei und wusste als früherer Isseler Jugendtrainer um den hohen Wert dieses Turniers: „Da kann sich auch mal eine Mannschaft aus der Eifel zum Beispiel mit einem Team von der Mosel messen. Solche Vergleiche über den Fußballkreis hinaus sind oft sehr interessant.“